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Unterstützung
Finanzbedarf vom Dach bis zum Keller

Das Frauenhaus, die Evangelische Gemeinde sowie der Rettungsdienst der Havelland-Kliniken profitierten von der Spendenbereitschaft der Gäste der Jubiläumsfeier der O&F Bauunternehmung GmbH. Gefeiert wurde vor ein paar Wochen. Am Montag gab es nun am Firmensitz symbolische Spendenschecks.
Das Frauenhaus, die Evangelische Gemeinde sowie der Rettungsdienst der Havelland-Kliniken profitierten von der Spendenbereitschaft der Gäste der Jubiläumsfeier der O&F Bauunternehmung GmbH. Gefeiert wurde vor ein paar Wochen. Am Montag gab es nun am Firmensitz symbolische Spendenschecks. © Foto: Wernitz
René Wernitz / 16.05.2018, 16:38 Uhr
Rathenow (MOZ) Die Gäste gaben gern und reichlich. Die O&F Bauuunternehmung GmbH aus Rathenow konnte nun drei symbolische Spendenschecks im Gesamtwert von 4.300 Euro überreichen. Zur Feier ihres Jubiläums (25 Jahre) hatte die Firma statt um Blumen und Präsente um Spenden gebeten. Die Gäste konnten je nach Belieben, das Krisen- und Beratungszentrum (Frauenhaus), die Kirche in Semlin sowie die Ersthelfer-Projekte des Rettungsdienstes der Havelland-Kliniken finanziell unterstützen. Für letztere gab es 600 Euro, die Karsten Herrmann, Chef des Rettungsdienstes, am Montag in Empfang nahm. In kleiner Runde berichtete er vom Hintergrund der Ersthelfer-Initiative. Denn Ersthilfe werde in Deutschland nur bei rund 25 Prozent der Einsätze geleistet. In den Niederlanden sind es 65 Prozent! Der Rettungsdienst der Havelland-Kliniken schickt seit Anfang des Jahres ein junges Team von Notfallsanitätern und Azubis in Kitas und Schulen. Fast 400 junge Leute haben so bereits erfahren, was im Notfall zu tun ist.

Etwas im Schatten der Initiativen rund um den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gelegen, hat freilich die Kirche in Semlin ebenso gewissen Förderbedarf. Sie gehört auch zur evangelischen Gemeinde der Stadt. Pfarrer Andreas Buchholz, der 1.200 Euro empfing, sprach von einem mit Biberschwänzen zu deckenden neuen Vordach als dringlichstes Ziel für die Kirche. Indes berichtete Catrin Seeger, Leiterin des Beratungs- und Krisenzentrums für Frauen, dass Geld gebraucht werde für immer wieder notwendig werdende Arbeiten  - vom Dach bis zum Keller des Hauses. Es sei 1903 gebaut worden, entsprechend sei die Bausubstanz, so Seeger. Zuletzt sei gar der Rasenmäher kaputt gegangen. Von den nun gespendeten 2.500 Euro dürfte wohl etwas Geld in eine Neuanschaffung fließen.

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