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Dorfwettbewerb
Garlitz auf Jury gut vorbereitet

Garlitz, im Herbst 2017 zum Sieger auf Kreisebene gekürt, erwartet jetzt die Landesjury im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Garlitz, im Herbst 2017 zum Sieger auf Kreisebene gekürt, erwartet jetzt die Landesjury im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ © Foto: weber
Simone Weber / 29.06.2018, 11:01 Uhr
Garlitz „Lebens(t)raum Dorf gestalten“ - So steht  es auf dem Plakat zum 10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft. Dieser Tage geht der Wettbewerb auf Landesebene in seine Endphase. Seit Ende Juni bereist die Jury die Dörfer, die in ihren Landkreisen und kreisfreien Städten als Sieger auf lokaler Ebene hervorgegangen sind. Am kommenden Dienstag, 3. Juli, erwartet Garlitz die kritischen Fachleute. Beurteilt wird in verschiedenen Kategorien – beispielsweise die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfs, das soziale und kulturelle Leben sowie die Bau-und Grüngestaltung.

Sechs havelländische Dörfer beteiligten sich im Spätsommer 2017 auf Kreisebene an der zehnten Auflage des Wettbewerbs. Nach der Dorfbegehung durch die Jury Mitte September 2017 wurde der Kreissieger einen Monat später offiziell gekürt. Nach zwei zweiten Plätzen schaffte es Garlitz dieses Mal auf Platz 1.

„Gleich noch im Herbst haben wir den Garlitzer Stammtisch gegründet, um Ideen und Vorschläge zu sammeln, wie sich Garlitz bis zum Jahr 2030 entwickeln soll“, sagt Ortsvorsteherin Gudrun Lewwe. „Zu den fünf Veranstaltungen kamen jedes Mal rund 20 Leute.“ Diese beschäftigten sich mit Themen wie altersgerechtes Wohnen und mit den Wünschen der jungen Garlitzern. Denn knapp 80 der Einwohner sind Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre. „Zur Prüfung der Machbarkeit und Umsetzung der Wünsche wurden Arbeitsgruppen gegründet“, so Lewwe weiter. „Im kommenden Herbst sollen die ersten Ergebnisse vorgestellt werden.“

Von den zirka 400 Einwohnern ist rund jeder Dritte in einem der Vereine aktiv. Da gibt es den Garlitzer Heimatkulturverein, die Trachtengruppe „Blick ins Land“, den Garlitzer Carneval Club und die Freiwillige Feuerwehr. Um einzelne Projekte umzusetzen, wie im letzten Jahr die Neugestaltung des Dorfplatzes in Eigenregie, schließen sich immer wieder Garlitzer zusammen. Die Kita „Zum Waldhaus“, die im letzten Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feierte, wird derzeit ausgebaut, um die Kapazität von 45 auf 53 Plätze zu erhöhen. Zum Konzept der Kita gehören Veranstaltungen, wie Exkursionen, in die auch die Eltern einbezogen werden. Auch hat sich eine AG Kitagarten gegründet. So wurden bereits Hochbeete auf dem Kitagelände angelegt.

„Wir fühlen uns für die Dorfbegehung gut aufgestellt und wollen mit unserer, nicht ganz gewöhnlichen, Dorfführung durch mehrere Garlitzer die letzten Punkte gut machen“, ist Gudrun Lewwe motiviert. „Unser größtes Pfund für die Dorfentwicklung und im Wettbewerb ist das vielfältige Engagement vieler Garlitzer in verschiedenen Vereinen und bei einzelnen Projekten. Sie bringen sich in die Gemeinschaft ein und nehmen so aktiv an der Dorfentwicklung teil. Damit wollen wir die Jury überzeugen.“

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