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E-Sports
Online-Spieler treffen auf echte Alpakas

Von links: Joseph „Hyphine“ Younan (Kanada), Steven „Eternal“ Fonts (USA), Marlon „Emjov“ Jovez  (USA), Justin „Nowonder“ Pulley (USA), Tomas „Neko“ Eicher (Schweiz), Ricardo „Forsaken“ Dixon (USA), Kevin „Tohaj“ Batic (Slowenien), Maxime „Maximemxm“ Bijmans (Niederlande).
Von links: Joseph „Hyphine“ Younan (Kanada), Steven „Eternal“ Fonts (USA), Marlon „Emjov“ Jovez  (USA), Justin „Nowonder“ Pulley (USA), Tomas „Neko“ Eicher (Schweiz), Ricardo „Forsaken“ Dixon (USA), Kevin „Tohaj“ Batic (Slowenien), Maxime „Maximemxm“ Bijmans (Niederlande). © Foto: Matthias Ammer
Sandra Euent / 06.12.2018, 21:04 Uhr
Pausin (MOZ) Die Welt blickt auf Pausin, also zumindest der Teil der Welt, der sich für E-Sports interessiert. Elektronischer Sport, also das Computerspielen mit und gegen Spieler auf der ganzen Welt, ist ein rasant wachsender Markt. Eine der großen Firmen, die Spieler unter ihre Fittiche nimmt, ist „G2 Esports“ mit Hauptsitz in Berlin. Für das Spiel Fortnite sucht G2 vier Repräsentanten. Mit der weltweit ausgeschriebenen Challenge „Making the Squad“ sollen vier innovative, kreative Gesichter gefunden werden, denen ein Vollzeitjob als Spieler und „Content Creator“ winkt. Die besten Acht traten auf dem Alpakahof der Familie Liesegang in Pausin zu ihrer ersten von vier Vor-Ort-Herausforderungen an.

Warum ein Alpaka-Hof? Im Spiel sind sogenannte Loot-Lamas versteckt, die Gegenstände und Waffen enthalten können. Dementsprechend überrascht und erfreut waren die acht Spieler am Donnerstag, als sie die Tiere entdeckten. Da für die Dreharbeiten möglichst viele Alpakas zu sehen sein sollten, borgten sich Liesegangs zwölf zusätzliche Tiere vom zweiten Alpaka-Hof im Ort. Trotzdem die Dreharbeiten und auch die Challenge selbst mit einigem Trubel und Lärm verbunden waren, blieben die Tiere ruhig und gelassen.

Justin „Nowonder“ Pulley aus Nashville (Tennessee/USA) konnte es noch gar nicht fassen, dass er ausgesucht wurde und nach Deutschland fliegen durfte. Als einer von vier US-Amerikanern gehört er zu den Top 8. Er hatte seinen Bundesstaat vorher noch nie verlassen und war vor allem von den Weihnachtsmärkten und den sich drehenden Weihnachtspyramiden begeistert. Ein Freund hatte ihn über Twitter auf die Aktion aufmerksam gemacht.

Karina Ziminaite, die das Projekt bei G2 betreut, berichtet, dass sich insgesamt rund 700 Menschen aus der ganzen Welt beworben hätten. In der zweiten Bewerbungsrunde, wo u.a. ein Video eingereicht werden musste, nahmen dann noch 100 teil. Daraus suchte eine Jury eine Top 20, die sich online in weiteren Challenges beweisen musste. Nach Berlin wurden die besten Acht eingeladen. Neben den Amerikanern sind das ein Kanadier, ein Schweizer, ein Slowene und eine Niederländerin. Am 17. Dezember wird feststehen, welche vier einen Vertrag bei G2 angeboten bekommen.

Die Teilnehmer, die erst seit Mittwoch in Berlin sind, hatten keine Ahnung, was in Pausin auf sie zukam. Während der Vorbereitungen und der Dreharbeiten der Moderatorin waren sie im Veranstaltungsraum des Alpakahofs untergebracht. Auch dort wies nichts auf die possierlichen Tierchen hin. In Zweierteams wurde angetreten, wobei einer die Augen bildete und der andere die Ohren. Sprich, ein Spieler stand an der Seite und hat seinem mit einer Augenbinde blind gemachten Partner per Funk die Anweisungen gegeben. Es galt einen Schlüssel aus Eiwasser zu fischen, ein Schloss zu öffnen, einen kleinen Hindernisparcours zu gehen und schlussendlich eine Pinjata in Form des Loot-Lamas zu zerschlagen.

Wer diese Challenge und die anderen, die noch folgen werden, am besten meistert, kann  auf makingthesquad.g2esports.com angeschaut werden.

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