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Pflegeprävalenz
Projekt wird in Nennhausen fortgeführt

Ines Neidt (re.) setzt als Koordinatorin das Projekts „Zur Senkung der Pflegeprävalenz“ im Amt Nennhausen mit Ronny Blockhus, Leiterin der Mieterinsel, fort.
Ines Neidt (re.) setzt als Koordinatorin das Projekts „Zur Senkung der Pflegeprävalenz“ im Amt Nennhausen mit Ronny Blockhus, Leiterin der Mieterinsel, fort. © Foto: Manuela Bohm
Manuela Bohm / 22.02.2019, 06:30 Uhr
Nennhausen (MOZ) Tatsächlich hat Milower-Land-Bürgermeister, Felix Menzel (SPD), einen Staffelstab anfertigen lassen, um diesen an Ilka Lenke, parteilose Amtsdirektorin im Amt Nennhausen, weiterzureichen. Mit dem übergebenen Stab führt Ines Neidt, Koordinatorin des Projekts „Zur Senkung der Pflegeprävalenz“ nun ihre Arbeit im Amt Nennhausen fort.

„Den Wegzug bedauern wir sehr“, so Menzel. Das Projekt sei in seiner Gemeinde erfolgreich gewesen. Mit ihm soll die Zahl pflegebedürftiger Menschen gesenkt werden. Mit einer Gruppe Ehrenamtlicher, rund um den Seniorenbeirat des Milower Landes, sind zahlreiche Aktivitäten entstanden, die sich an die älteren Bürger richten. Das Männerfrühstück ist das wohl bekannteste. Die Mittagstische werden ebenso gut angenommen. Kaffeeklatsch, Würfelnachmittage und auch Sportangebote für Senioren wurden geschaffen.

Einiges davon gibt es auch schon im Amt Nennhausen. Mit dem Demografie-Forum wirkt dort die Mieterinsel - auch neues „Zuhause“ von Projektkoordinatorin Ines Neidt. In der von Ronny Blockhus geleiteten Einrichtung kommen Senioren zu Spielenachmittagen, Kaffeeklatsch und ebenso zum Männerfrühstück zusammen. Einmal im Monat wird eine Tagesreise angeboten. „In der Zusammenarbeit mit Frau Neidt wollen wir neue Projekte starten“, so Blockhus. Eine Veranstaltungsreihe zur Pflegereform, wie sie zu anderen Gesundheitsthemen bereits vor rund drei Jahren angenommen wurde, könnte es geben. „Wir wollen mit den Gemeindevertretern ins Gespräch kommen und Möglichkeiten und Wünsche besprechen“, erklärt die Leiterin der Mieterinsel die ersten Schritte. Um Angebote aber von Dauer und nach Wünschen der Bürger in den Gemeinden des Amts anbieten zu können, bedarf es engagierter Ehrenamtlicher, die die Idee weiterführen. „So könnten auch niederschwellige Angebote im Bereich Kultur und Sport  entstehen, beispielsweise zur Sturzprävention“, sagt Neidt.  „Wir sind für Wünsche der Bürger relativ offen“, meint Amtsdirektorin Lenke. Sie würde sich ebenso über eine Vernetzung von Alt und Jung freuen und sieht dabei Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Kitas. „Ich bin auf die Ergebnisse der Umfrage gespannt. Es wird interessant sein, zu sehen, in welchen Bereichen die Bürger ihren Bedarf sehen.“ Eine solche Umfrage wurde auch im Milower Land durchgeführt. „Dadurch wissen wir, welche Themen den Bürgern unter den Nägeln brennen. Oft sind es die kleinen Dinge - diesen können wir begegnen“, erläutert Menzel.

Ines Neidt ist in der Mieterinsel, Fontanestraße 24, dienstags bis freitags unter 033878/908774 zu erreichen.

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