Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de
Logo Brandenburger Wochenblatt

Feuerwehr
Seit 95 Jahren für Mögelin im Einsatz

Umzug mit 16 Einsatzfahrzeugen und Premnitzer Spielmannszug durch den Ort.
Umzug mit 16 Einsatzfahrzeugen und Premnitzer Spielmannszug durch den Ort. © Foto: Weber
Simone Weber / 13.08.2019, 15:07 Uhr
Mögelin Am Samstag feierten die Kameraden der Mögeliner Freiwilligen Feuerwehr mit sechs weiteren Feuerwehren der Region, dem THW, dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Taucherstaffel des Katastrophenschutzes des Landkreises das 95-jähriges Bestehen ihrer Wehr im Dorf.

"Mit dem Umzug der insgesamt 16 Einsatzfahrzeuge verschiedener Hilfsorganisationen durch den Ort wollten wir zeigen, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement zur Rettung von Menschen sein kann", so Ortswehrführer Fabian Müller. Die Stadt als Trägerin der Feuerwehr unterstütze,  nach Jahren der Nichtbeachtung, zuletzt sehr gut, wie er lobte. Daher konnten die Mögeliner erst im vorigen Sommer ein neues Rettungsboot und Anfang dieses Jahres ein neues modernes Löschfahrzeug in Dienst stellen.

Den Umzug von der Kita zum Feuerwehrgerätehaus am Dorfanger führte der Spielmannszug des TSV Chemie Premnitz an. Am Umzug nahm auch Emil Stobbe teil. Der Kamerad diente von 1951 bis 1992 in der aktiven Wehr in Mögelin und übte danach bis ins Jahr 2000 noch die Funktion des stellvertretenden Kreisbrandmeisters aus. Zum Appell auf dem Dorfanger verabschiedeten die Mögeliner Erik Lyngbö aus ihren Reihen als aktiven Kameraden, da er am 1. Juli ein Studium bei der Bundeswehr in Niedersachsen begann.

"Am Anfang war das Feuer - dann kamen wir. 95 Jahre Feuerwehr Mögelin", stand selbstbewusst auf den T-Shirts der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mögelin. Nach Mittagessen aus der Gulaschkanone ging es für sieben angemeldete Teams zum Spaßwettkampf auf den Parcours mit sieben Stationen. Ein Team stellten auch die "Kieler Sprotten". Romy, Tochter des Mögeliner Kameraden Rainer Schwartze, zog 1997 nach Kiel und kommt regelmäßig in ihre Heimat zurück. An der ersten Station galt es, an der Havel, direkt hinterm Gerätehaus im Ruderboot eine 50-Meter-Strecke zurückzulegen. Für den Zweiten im Team ging es nicht auf, sondern in das Wasser. Im Ein-Kubikmeter-Wassertank wurde er durch die anderen fünf Wettkämpfer über eine Slalomstrecke gezogen. Im großen Schaumbecken musste ein weiteres Teammitglied Wasserschläuche kuppeln. Danach ging es kriechend durch einen zehn Meter langen Tunnel, in den Nebel eingeblasen wurde. Bei einem Spaßwettkampf darf die Station "Essen/Trinken" natürlich nicht fehlen. In einer Büchse vergorenen Fisches (eine schwedische Spezialität) dargereicht, gab es aber dann doch nur Sprotten. Dazu ein Ei und "Feuerwasser". Platz 3 belegte das Team aus Milow. Die Kameraden aus Gülpe kämpften sich auf Platz 2. Den Siegerpokal holten die Kameraden der Feuerwehr Semlin. Am Abend wurde auf dem Dorfanger ordentlich, mit einer abendlichen Feuershow, gefeiert.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG