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Verkehr
Hennigsdorfs neue Havelbrücke kommt früher

Im Frühjahr protestierte eine Bürgerinitiative gegen den Abriss der Havelbrücke, ohne dass Ersatz geschaffen wird.
Im Frühjahr protestierte eine Bürgerinitiative gegen den Abriss der Havelbrücke, ohne dass Ersatz geschaffen wird. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 21.08.2019, 16:15 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Für den Neubau der Hennigsdorfer Havelbrücke an der Ruppiner Straße muss kein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Damit können für den Neubau eineinhalb bis zwei Jahre Zeit gespart werden. Das teilten das Landratsamt und das Hennigsdorfer Rathaus am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung mit. Wie viel Zeit damit konkret gespart wird, das konnte Kreissprecherin Constanze Gatzke auf Nachfrage nicht sagen. Klar ist aber: Auf der Festwiese neben der Havelbrücke soll der komplette neue Überbau der neuen Brücke vorgefertigt werden. "Somit stünde Ende 2020 ein Überbau zur Verfügung, der bei plötzlichem Versagen der bestehenden Brücke eingesetzt werden kann", heißt es in der Mitteilung. Zugleich heißt es: "Derselbe Überbau kann auch als Behelfsbrücke in der Behelfsumfahrung genutzt werden."

Ein konkreter Zeitplan, in welchen Schritten das Großbauvorhaben realisiert wird, liegt noch nicht vor. "Die Kreisverwaltung und ihre Behörden werden schnellstmöglich und umfassend zuarbeiten, um den Ersatzbau zügig zu realisieren", ließ Vize-Landrat Egmont Hamelow mitteilen.

Damit ist endgültig die Hiobsbotschaft vom Tisch, die im April öffentlich bekannt wurde. Damals hieß es, dass das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde angehalten worden sei, während des Neubaus der Brücke Hennigsdorfs wichtigste Zufahrtsstraße zu sperren. Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung und der Politik hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) diese Vorhaben abgeblasen.

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