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Woche der Demenz
Tag der offenen Tür bei der Volkssolidarität in Rathenow

Per Führung können Besucher am Tag der offenen Tür die Anlage der Volkssolidarität mit Seniorenhilfezentrum erkunden.
Per Führung können Besucher am Tag der offenen Tür die Anlage der Volkssolidarität mit Seniorenhilfezentrum erkunden. © Foto: VS
Manuela Bohm / 11.09.2019, 14:09 Uhr
Rathenow (MOZ) "Demenz. Einander offen begegnen", so lautet das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertags und der Woche der Demenz 2019. Aus diesem Grund öffnen die Volkssolidarität Rathenow und ihr Seniorenhilfezentrum, Ferdinand-Lassalle-Straße 9, am Donnerstag, 19. September, von 14.00 bis 17.00 Uhr ihre Türen und begrüßen alle Menschen mit Demenz, deren Angehörige und all diejenigen, die sich über diese Erkrankung und die diesbezüglichen Angebot der Volkssolidarität informieren möchten.

"In der Begegnung mit Menschen mit Demenz braucht unsere Gesellschaft mehr Offenheit und Akzeptanz. Die Betroffenen wollen weiterhin an gemeinsamen Aktivitäten teilhaben und den Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten. Sie und ihre Angehörigen sollen erleben, dass sie trotz der Erkrankung dazugehören. Dafür benötigen wir mehr Wissen und Verständnis in der gesamten Gesellschaft, sowohl als auch geeignete Hilfen und Alltagsentlastungen", sagt Roswitha Lange von der Volkssolidarität. Passend dazu werden am 19. September interessante Vorträge geboten. An Info-Ständen wird unter anderem gezeigt, mit welchen Unterstützungsangeboten der Verbleib in der häuslichen Umgebung so lange wie möglich durch die Einrichtung gesichert werden kann.

Ab 14.00 Uhr bekommen die Besucher in einer Präsentation eine Übersicht über die wichtigsten Hilfen und Angebote der Volkssolidarität. "Wissen Sie wie man einen Pflegegrad beantragt? Lassen Sie sich gezielt von unseren Ansprechpartnern beraten", lädt die Volkssolidarität ein. Selbst Fragen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht werden beantwortet. In dieser Zeit besteht zudem die Möglichkeit, vor Ort  Einblicke in die Tagespflege zu bekommen. Diese ist nicht nur für Senioren geeignet, die tagsüber Betreuung benötigen, sondern auch für Menschen ohne pflegerischen Hilfebedarf. Wer soziale Kontakte sucht und seine Selbstständigkeit weiter erhalten möchte, ist hier richtig.

Im Anschluss an die Vorträge können spannende Aktivitäten ausprobiert werden, mit denen ohne großen Aufwand eine Pflege hinausgezögert werden kann. Dazu wird ein Parcours mit kniffeligen Übungen zur Förderung der Koordinations- und Reaktionsfähigkeit und zur Anregung der Gedächtnisleistung angeboten. "Außerdem bieten wir Führungen durch unser Haus und durch den liebevoll angelegten Garten. Kommen Sie auf jeden Fall bei uns vorbei und genießen Sie bei einem Stück selbstgebackenen Kuchen und bei Kaffee eine Rundum-Beratung", so Lange.

Mehr Infos gibt es bei Ines Köppen unter 03385/5342710  und bei Sylvia Reich unter 03385/5342713.

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