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Falscher Polizist
81-jährige Premnitzerin durchschaut Betrügermasche am Telefon

Ein Hauptkommissar Schneider hatte am Mittwoch kein Glück beim Versuch, eine ältere Frau aus Premnitz um ihre Ersparnisse zu bringen.
Ein Hauptkommissar Schneider hatte am Mittwoch kein Glück beim Versuch, eine ältere Frau aus Premnitz um ihre Ersparnisse zu bringen. © Foto: Friso Gentsch
Manuela Bohm / 19.09.2019, 16:36 Uhr - Aktualisiert 19.09.2019, 16:54
Premnitz (MOZ) Von einem unbekannten Mann, der sich als Hauptkommissar Schneider am Telefon ausgab, ließ sich eine 81-jährige Premnitzerin nicht ins Bockshorn jagen. Die Seniorin durchschaute am frühen Mittwochabend die betrügerische Masche und legte einfach den Hörer auf. Anschließend rief sie die Polizei an und informierte über den Betrugsversuch. Alles richtig gemacht!

Derweil entkam in Brandenburg an der Havel ein älteres Ehepaar nur knapp der sogenannten Enkeltrick-Masche. Eine angebliche Nichte wollte sich einen hohen Geldbetrag leihen und rief an. Danach wurden die Geschädigten von einer angeblichen Notarin im Namen der Nichte und einem Bankmitarbeiter angerufen. Schließlich sollten sie das Geld einer Sekretärin der Notarin übergeben, weil die angebliche Nichte verhindert war. Zwar packten die Brandenburger eine Tasche voll Geld. Doch übergaben sie versehentlich eine ähnlich aussehende, aber leere Tasche den Betrügern. Diese meldeten sich darauf als angebliche Polizisten. Nun legten die älteren Leute auf und riefen die echte Polizei an.

Vermehrt wurden betrügerische Anrufe bei vor allem älteren Menschen durch die Geschädigten der Polizei bekannt gemacht. In havelland, so etwa in Falkensee und Ketzin, gingen solche Anrufe in dieser Woche glimpflich aus. Die Polizei rät, sich nicht ausfragen oder unter Druck setzen zu lassen sowie Freunde, Verwandte und die Polizei unter 110 anzurufen, ehe tatsächlich Geld ausgehändigt werden soll.

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