Stasi am Ende
Vor 30 Jahren wurde die MfS-Kreisdienststelle in Rathenow belagert

Die MfS-Kreisdienststelle in der Wilhelm-Pieck-Straße 46, heute Berliner Straße 46.
Die MfS-Kreisdienststelle in der Wilhelm-Pieck-Straße 46, heute Berliner Straße 46. © Foto: Stadtarchiv/Ralf Kuberski
René Wernitz / 03.12.2019, 07:00 Uhr
Rathenow (MOZ) Wilhelm-Pieck-Straße 46 in Rathenow: Das war zu DDR-Zeiten keine gute Adresse. In dem Haus befand sich die Kreisdienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). An diesem Mittwoch, 4. Dezember, jährt sich die Belagerung der Einrichtung durch Rathenower Bürgerrechtler zum 30. Mal.

Am 4. Dezember 1989 um 8.30 Uhr begann die Aktion. Erst am Nachmittag konnten die Belagerer gemeinsam mit zwei Staatsanwälten das MfS-Objekt betreten. Mit dabei war  Amkelina Kegel, Initiatorin der Aktion. Genau 30 Jahre danach  berichtet sie darüber im Kulturzentrum. "Stasi am Ende – Die Begehung und Auflösung der Kreisdienststelle des MfS in Rathenow", so ist die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung überschrieben, die am Mittwoch um 18.00 Uhr beginnt. Erwartet wird auch einer der beiden damaligen Staatsanwälte sowie Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. Die Veranstaltung ist öffentlich. Mehr Infos auf www.aufarbeitung.brandenburg.de.

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