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750 Milliarden Euro
Sebastian Steineke erläutert Corona-Hilfspaket der Bundesregierung

Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU).
Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU). © Foto: Eckhard Handke
René Wernitz / 25.03.2020, 16:31 Uhr
Rathenow (MOZ) Der Deutsche Bundestag hat am Mittwoch das Hilfspaket der Bundesregierung zur Abmilderung der Folgen aus der Corona-Krise mit einem Gesamtvolumen von etwa 750 Milliarden Euro beschlossen. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke informiert,  werde neben Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro, bei denen Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten schnell und unbürokratisch geholfen werden soll, auch der gesamten Wirtschaft mit milliardenschweren Zahlungen, Bürgschaften oder zinsgünstigen Krediten unter die Arme gegriffen.

"Wir müssen grundsätzlich allen helfen, allen Branchen und allen betroffenen Unternehmen. Uns war es dennoch wichtig, gerade für die kleinen und mittleren Betriebe schnelle und direkte Lösungen zu schaffen", so Steineke, dessen Wahlkreis 56 sich aus den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin ins Havelland hinein erstreckt. Weitere Unterstützungen werde es für den medizinischen Bereich geben. Für Arbeitnehmer seien schon vor zwei Wochen unter anderem die Zugangshürden für das  Kurzarbeitergeld gesenkt worden. Es werde Hilfen für Familien etwa. beim Kinderzuschlag oder beim Verdienstausfall wegen Schul- oder Kitaschließung geben. Im Zivil-, Straf-, Miet- oder Insolvenzrecht würden ebenfalls praktische Übergangslösungen geschaffen, so Steineke weiter. "In nahezu allen Bereichen wurden nun Änderungen vorgenommen, um mit der Krise besser fertig zu werden und die Folgen abzumildern. Das wird vermutlich auch nicht das letzte Paket gewesen sein. Nun heißt es, die weitere Entwicklung abzuwarten und gegebenenfalls nachzusteuern." Er sieht die Maßnahmen als geeignet, das Schlimmste zu verhindern. "Wir sind bis an alle möglichen Grenzen und darüber hinaus gegangen", erklärt der Politiker.

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