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Talentförderung
Der DFB Stützpunkt in Dallgow-Döberitz

Fördern junge Fußball-Talente in Dallgow-Döberitz: DFB-Stützpunkt-Leiter Torsten Merke mit den Trainern Elke Lange, Fredy Lange und Nico Eick (v.li.).
Fördern junge Fußball-Talente in Dallgow-Döberitz: DFB-Stützpunkt-Leiter Torsten Merke mit den Trainern Elke Lange, Fredy Lange und Nico Eick (v.li.). © Foto: Sandra Euent
Sandra Euent / 01.08.2020, 11:03 Uhr
Dallgow-Döberitz (BRAWO) Große Karrieren beginnen oftmals ganz klein. Für Fußballtalente aus dem Havelland kann der DFB-Stützpunkt in Dallgow-Döberitz das Sprungbrett zu den Sportschulen, den großen Vereinen und in die Auswahlmannschaften des Deutschen Fußballbundes (DFB) sein. Stützpunktleiter Torsten Merke und seine drei Assistenten schulen hier ausgewählte junge Kicker der E- und D-Jugend-Jahrgänge. Nach den Sommerferien soll wieder gesichtet werden.

Seit vier Jahren nutzt der Stützpunkt die Plätze des SV Dallgow 47. Eigentlich wird montags in der Charlottenstraße trainiert, aber dort wird momentan ein neuer Kunstrasenplatz gebaut, so dass das Training auf dem Sportplatz an der B5 stattfindet. Zu den jährlichen Sichtungen können die Vereine aus der Umgebung ihre fünf besten Kicker schicken. Aus diesen werden diejenigen ausgewählt, die in die Förderung aufgenommen werden, darunter nicht nur Feldspieler sondern auch Torhüter.

Diese Spieler werden dann individuell und ergänzend zum Vereinstraining gefordert und gefördert. Koordination, Geschicklichkeit, Beweglichkeit mit und am Ball, Beidfüßigkeit im Dribbeln, korrektes und sicheres Passspiel und Ballannahmen werden geübt und gefestigt. Intensives Training in kleinen Gruppen soll die jungen Sportler voran bringen. Schließlich stellen die Stützpunkttrainer auch die Kreisauswahl-Mannschaften zusammen. Ein erster Schritt hin zur Fußballer-Karriere. Denn aus den Kickern aller Stützpunkte rekrutieren sich auch die Landesauswahlen des DFBs.

Die Stützpunkttrainer trainieren nicht nur die fußballerischen Fähigkeiten der Kicker, sie beraten auch über den weiteren Werdegang der jungen Talente. Denn wer was kann am Ball und diesen, wie Merke sagt, nicht einfachen Weg weiter gehen will in Richtung Profi-Sportler, für den steht oftmals ein Wechsel an die Sportschulen als nächster Schritt an. Torsten Merke kann die Eltern da aus erster Hand beraten. Sein Sohn ist ebenfalls den Weg über die Sportschule gegangen und Merke selbst hat drei Jahre in Cottbus als Trainer gearbeitet.

Die Corona-Zeit hatte natürlich auch den Trainern und Kickern des DFB-Stützpunktes einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Trainingsbetrieb stand mehrere Wochen still. Erst im Juni wurde in verkleinerten Gruppen das Training wieder aufgenommen. Das Trainerteam und auch die Spieler waren darüber sehr froh, auch wenn es vor den Sommerferien noch Einschränkungen gab. So konnte beispielsweise kein Torwarttraining durchgeführt werden.

Das Team um Torsten Merke engagiert sich sehr für seine Spieler. Und sind jedes Mal stolz, wenn sie sich verbessern, entwickeln und nach vorne kommen. Sie freuen sich, wenn einer von ihnen den Weg an die Sportschulen geht und platzen quasi vor Stolz, wenn sie ihre ehemaligen Spieler in den DFB-Auswahlmannschaften im Fernseher sehen können.

DFB-Stützpunkte

Die DFB-Stützpunkte sind die erste Stufe des Talentförderprogramms des DFBs. Es gibt sie seit der Saison 2002/2003 Derzeit gibt es 366 Stützpunkten mit rund 1.3000 Trainern, die eine Brücke zwischen der Jugendarbeit in Vereinen und der zweiten Stufe der Talentförderung, den Leistungszentren und Eliteschulen des Fußballs bilden. Perspektivisch ist es das Zeil, eine größere Anzahl von potenziellen Spitzenspielern/innen für die Profi- und höherklassigen Amateur-Vereine sowie die Auswahlmannschaften des DFBs auszubilden.⇥Quelle: Webseite des DFBs

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