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Beim Amtsfeuerwehrtag von Falkenberg-Höhe treten sieben Löschgruppen gegeneinander an / Beim Nachwuchs siegt Gastgeber Leuenberg

Freudenberg entführt den Pokal

Steffen Göttmann / 22.05.2012, 04:35 Uhr
Leuenberg (MOZ) Beim Amtsfeuerwehrtag von Falkenberg-Höhe haben sich am Sonnabend in Leuenberg sieben Feuerwehren dem sportlichen Vergleich gestellt. Bei den Erwachsenen holte Freudenberg den Pokal und wird daher im kommenden Jahr den Amtsfeuerwehrtag ausrichten.

Leuenberg erwies sich als guter Gastgeber. Das Wetter stimmte, gute Laune war garantiert. Beim Umzug durch das Dorf präsentierten die teilnehmenden Blauröcke ihre Fahrzeuge. Weil der Vergleich auf einer Wiese mitten im Dorf ausgerichtet wurde, säumten viele Zuschauer das Wettkampfgelände, darunter der amtierende Amtsdirektor Holger Horneffer, Höhenlands Bürgermeisterin Helga Kowatzky und Amtsausschussvorsitzender Maik Hölzer.

Feuerwehrwettbewerbe gibt es nahezu in allen Ämtern. "Wir nennen ihn Amtsfeuerwehrtag, weil wir möchten, dass sich die Feuerwehren des Amtes den Bürgern präsentieren", sagte Amtsbrandmeister Ingo Köhler. Um möglichst viele Zuschauer zu gewinnen, habe die Amtswehrführung entschieden, den Wettbewerb vom Vormittag auf den Nachmittag zu verlegen. "Alle Löschgruppen des Amtes sind gekommen, aber nicht alle gehen an den Start", sagte Köhler. Nicht alle haben genügend Einsatzkräfte, um dem Feuerwehrsport zu frönen.

Der Amtsbrandmeister freute sich, dass acht Jugendfeuerwehrmannschaften aus sieben Löschgruppen den Vergleich bestritten. Im Höhenland habe es sich als Gewinn herausgestellt, dass sich die Jugendfeuerwehren getrennt haben. In Wölsickendorf gründet sich gerade eine Jugendfeuerwehr, die bereits am Wettbewerb teilnahm. "Seit wir getrennte Jugendfeuerwehren haben, steigen die Zahlen wieder an", bestätigte Nico Jodeit, seit November 2011 Löschgruppenführer in Leuenberg. Dort zählt die Jugendfeuerwehr zwölf Mitglieder.

Weil die Wiese etwas kleiner war und nicht den normalen Wettkampfbedingungen entsprach, modifizierten die Gastgeber den Wettkampf. "Wir haben außer dem traditionellen Löschangriff noch eine Fertigkeitsprüfung", erläuterte Nico Jodeit. Dabei mussten die Kinder und Jugendlichen noch Feuerwehrknoten knüpfen.

Die Jugendfeuerwehren schlugen sich wacker. "Man muss ganz schön ziehen", sagte Cedric Schmidke von der Feuerwehr Freudenberg. Gerade für die Zehnjährigen erwies es sich als harter Kampf die innen und außen nassen Schläuche 40 Meter über die feuchte Wiese zu ziehen, um die Spritze in die Position zu bekommen, damit der Wasserstrahl das Ziel erreicht. Die jüngste Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von zehn Jahren schickte die Löschgruppe Brunow an den Start. Um den Ansaugstutzen für die Pumpe ins Wasserbecken zu drücken, musste Philipp Singethan fast ins Wasserbecken tauchen. "Wir erwarten von ihm vollen Einsatz", sagte seine Mutter Daniela Singethan lachend, die zusammen mit Claudia Hentler die Brunower Jugendfeuerwehr trainiert.

Für die Einsatzkräfte, die erst am Nachmittag an der Reihe waren, wurde der Löschangriff insofern modifiziert, dass der Aufbau in umgekehrter Reihenfolge ablief.

Die Zeitunterschiede seien nicht dadurch zustande gekommen, dass die Löschgruppen auf den hinteren Plätzen langsamer waren, erläuterte Amtsbrandmeister Köhler. Ursache seien meist Strafminuten, denn auch die Kleidung wird bewertet. Falsche oder verlorene Handschuhe eines Einzelnen werden mit Strafminuten belegt.

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