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50 Nachwuchs-Blauröcke aus dem Amt Falkenberg-Höhe zelten am Gutshaus Wölsickendorf / Betreuer bauen Parcours mit sieben Stationen auf

Feuerwehr-Knoten als Prüfungsaufgabe zur Jugendflamme

Richtig Knoten: Die Freudenberger Jugendwartin Jennifer Altmann hilft Sören Lieder (8) aus Freudenberg.
Richtig Knoten: Die Freudenberger Jugendwartin Jennifer Altmann hilft Sören Lieder (8) aus Freudenberg. © Foto: MOZ/Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 26.06.2017, 18:31 Uhr
Wölsickendorf (MOZ) 50 Kinder aus sieben Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Falkenberg-Höhe und 20 Betreuer haben von Freitagabend bis Sonntagmittag hinter dem Gutshaus Wölsickendorf gezeltet. Sie hatten sich zum jährlichen Amtsjugendzeltlager zusammengefunden. Wie Amtsjugendwartin Victoria Petry von der Löschgruppe Beiersdorf erklärte, solle das Zeltlager einerseits den Zusammenhalt der Truppe stärken, andererseits diene es auch der Weiterbildung der Jugendfeuerwehrleute. Deshalb hatten die Betreuer einen Parcours mit sieben Stationen aufgebaut, wo die Kinder feuerwehrtechnische Aufgaben lösen mussten. Der Nachwuchs bis zehn Jahre konnte die Kinderflamme ablegen, ab zehn Jahre die Jugendflamme.

Friederike Schmückert und Henry Müller von der Löschgruppe Falkenberg zeigten den Kindern Ausrüstung und Aufbau ihres Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF-W) sowie die Schläuche, Kupplungen und Rettungsschere. "Hier haben wir mehr Zeit, etwas zu erklären. Die Kinder können auch mal um das Fahrzeug herumgehen", sagte Victoria Petry, die auch beruflich mit Kindern zu tun hat. Sie arbeitet als Erzieherin in der Kita Freudenberg und leitet die Beiersdorfer Tanz-Elfen. Deshalb liege ihr dieses Ehrenamt nahe, erklärte die Amtsjugendwartin.

Zu den Stationen zählten die Erste Hilfe, Feuerwehr-Knoten und zum Beispiel das richtige Ausrollen der Schläuche per Hand. Das zeigte etwa Holger Thürnagel Kira Buchholz. "Für ein zierliches Mädchen ist das gar nicht so einfach. Aber im richtigen Einsatz muss es schnell gehen, alle Handgriffe müssen sitzen. Wer einen Schlauch ausgerollt hat, muss ihn auch wieder richtig zusammenrollen", so Victoria Petry. Das Zeltlager verlangte von den Teilnehmern Anpassung und Rücksicht. "Niemand darf den dicken Max heraushängen lassen", sagte die Amtsjugendwartin. Jeder muss beim Auf- und Abbau mit anpacken. Das Zeltlager am Gutshaus sei für die Betreuer einfacher, da sie die Küche und die Sanitäranlagen mitnutzen können. Bei Dauerregen wäre es auch möglich gewesen, das Nachtlager in den Saal zu verlegen", so die Amtsjugendwartin.

Nach einer Mittagsruhe starteten die Kinder am Sonnabendnachmittag zu einer Feuerwehrrallye auf einem festgelegten Weg. Auf der gleichen Route erfolgte am Abend die Nachtwanderung. Nach der Auswertung am Sonntag ging es nach Hause zurück.

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