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Fachausschuss in Wriezen wünscht sich Verbesserungen für die Saison 2018 / Erfahrungsaustausch mit Ellen Rußig vom Seenland Oder-Spree vorgesehen

Touristinformation bleibt auf der Tagesordnung

Im Konferenzzimmer des Rathauses: Dort treten regelmäßig die Fachausschüsse der Stadtverordnetenversammlung zusammen. Am Dienstagabend war es der Ausschuss für Gewerbe, Ordnung, Sicherheit, Umwelt, Landwirtschaft und Tourismus.
Im Konferenzzimmer des Rathauses: Dort treten regelmäßig die Fachausschüsse der Stadtverordnetenversammlung zusammen. Am Dienstagabend war es der Ausschuss für Gewerbe, Ordnung, Sicherheit, Umwelt, Landwirtschaft und Tourismus. © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 11.01.2018, 06:00 Uhr
Wriezen (MOZ) Vorschläge zur Verbesserung der Touristinformation in Wriezen standen am Dienstag auf der Tagesordnung des Ausschusses für Gewerbe, Ordnung, Sicherheit, Umwelt, Landwirtschaft und Tourismus. Die Diskussion wurde diesmal jedoch in den nicht öffentlichen Teil verlagert.

Auch diesmal war Axel Pötsch, der seit 2015 mit finanzieller Unterstützung der Stadt Wriezen und des Amtes Barnim-Oderbruch während der Saison eine Touristinformation in dem von ihm ersteigerten Bahnhofsgebäude betreibt, bei der Sitzung des Ausschusses für Gewerbe, Ordnung, Sicherheit, Umwelt, Landwirtschaft und Tourismus (GOSULT) nicht dabei. Dass er erst Ende April wieder in Deutschland ist, hatte er bereits im Dezember mitgeteilt. Außerdem stehe man auf anderen Wegen miteinander in Kontakt, erklärten sowohl die GOSULT-Vorsitzende Jutta Werbelow (SPD) als auch Wriezens neuer Bürgermeister Karsten Ilm (CDU). Er verwies ebenfalls darauf, dass Äußerungen in der vorangegangenen Sitzung, über die auch diese Zeitung berichtet hatte, Irritationen ausgelöst hätten. Aus seiner Sicht sollten Wünsche der Ausschussmitglieder zusammengetragen und gemeinsam mit Axel Pötsch geklärt werden, was bereits in der Saison 2018 möglich ist. Was dazu vereinbart werde, müsse dann natürlich auch kontrolliert werden, sagte Ilm. Unter Umständen seien später weitere Ergänzungen notwendig.

Matthias Düntzsch (Bürger für Wriezen und Barnim-Oderbruch, kurz BWBO) bat auch mit Blick auf die zuletzt ausgelösten Irritationen allerdings darum, die Diskussion über Detailfragen im nichtöffentlichen Teil der Sitzung fortzuführen.

Jutta Werbelow hatte einen weiteren Vorschlag: "Ich habe mit Ellen Rußig, der Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree, gesprochen. Sie könnte zur nächsten Sitzung zu uns kommen." Das hielt auch Wolfgang Skor (BWBO) für eine gute Idee. "Wir könnten dann ihre Erfahrungen auf Wriezen herunterbrechen", erklärte er. Aus seiner Sicht stellen sich zwei Fragen: "Wie können wir unsere Touristinformation effektiv betreiben und was ist dafür notwendig."

Werner Selle (FDP) erinnerte daran, dass Axel Pötsch nicht der erste Betreiber einer Touristinformation in Wriezen ist. Vor Eckhard Brennecke am Hafen habe es noch eine im Wasserturm am Bahnhof gegeben: "Dort waren auch Produkte der Region im Angebot. Etwas Kommerz darf ruhig dabei sein." Reiko Heinschke (CDU/UWG) forderte, dass die Touristinformation ein Bindeglied zwischen den Anbietern sein und Strategien entwickeln müsse. Heiko Beyer als sachkundiger Einwohner würde sich unter anderem freuen, wenn der Eingang zur Touristinformation freundlicher gestaltet wird. Wichtig sei vor allem der Kontakt zum Betreiber. "Dabei sollten wir auch mal fragen, wie ihn die Stadt unterstützen kann."

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