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Skisprungnachwuchs vom WSV 1923 macht sich für anstehende Wettkämpfe fit

Trainingslager auf verschneiten Schanzen

Training im Schnee: Florian Fechner, Nico Husnullin, Hugo Meisel, Max Unglaube und Moritz Eckstein (v. l.) bereiteten sich unter anderem in Johanngeorgenstadt auf anstehende Wettkämpfe vor.
Training im Schnee: Florian Fechner, Nico Husnullin, Hugo Meisel, Max Unglaube und Moritz Eckstein (v. l.) bereiteten sich unter anderem in Johanngeorgenstadt auf anstehende Wettkämpfe vor. © Foto: Stefan Wiedmann
Heike Jänicke / 12.01.2018, 06:30 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Mit dem Leistungsstand seiner Schützlinge zufrieden ist Stefan Wiedmann. Der Bad Freienwalder trainiert den Skisprungnachwuchs an Deutschlands nördlichsten Skisprungzentrum in Bad Freienwalde. Die Tage zwischen den Jahren weilten die jungen Adler im sächsischen Geyer im Trainingslager, um sich für die anstehenden Wettkämpfe fit zu machen.

Mit Moritz Eckstein, Max Unglaube, Nico Husnullin, Florian Fechner und Hugo Meisel hatte Stefan Wiedmann gleich fünf Kinder unter seinen Fittichen. Ziel war es, das Springen im Schnee zu trainieren sowie Langlauf. Und mit Schnee wurden die Skispringer aus Bad Freienwalde vom 27. bis 30. Dezember im sächsischen Geyer bedacht. "Wir sind vorwiegend auf der K20 in Johanngeorgenstadt gesprungen. Wir wollten auch auf die größeren Anlagen. Aber weil es an den Tagen so viel geschneit hat, waren die nicht geräumt", erklärt Stefan Wiedmann. Alles sei gut gelaufen und die Kinder hätten viel Freude gehabt - im Schnee. Skispringen sei ja nun einmal eine Wintersportart und da sei Schnee schon von Vorteil.

Nun steigen die Bad Freienwalder wieder in den Wettkampfbetrieb ein. An diesem Wochenende werden alle am Thüringer Schülercup im Spezialsprunglauf und in der Nordischen Kombination in Schmiedefeld teilnehmen. Eine Woche später kommt für Max Unglaube die Chance. Dann wird der Elfjährige sich mit den 60 besten Nachwuchsskispringern aus ganz Deutschland beim Schülercup in Oberwiesenthal messen. Sein Coach bescheinigt ihm eine top Form. "Beim ersten Wettkampf in Winterberg im vergangenen Jahr landete Max auf dem zweiten Platz. Ziel ist es, dass er es auch dieses Mal wieder aufs Podest schafft", so Stefan Wiedmann.

Max Unglaube gehört zu den Besten. Sein Talent soll weiter gefördert werden. Wahrscheinlich werde der Elfjährige schon bald am Bundesstützpunkt des DSV in Klingenthal trainieren. An welchem Standort stehe aber noch nicht fest, so Wiedmann. Entweder in Oberhof, Oberwiesenthal oder Klingenthal. Aber erst nach Beendigung der siebten Klasse, schränkt der Trainer zeitlich ein. Dann sei auch Moritz Terei vom WSV 1923 soweit, um sich an einer Sportschule weiter zu entwickeln. Beide könnten dann zusammen fern der Heimat trainieren.

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