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Neulewiner Gemeinderat diskutiert Sanierung

Gemeinde
Kritik am Zustand unbefestigter Wege

Nadja Voigt / 14.02.2018, 06:40 Uhr - Aktualisiert 14.02.2018, 07:04
Neulewin (MOZ) Über die unbefestigten Wege in der Gemeinde Neulewin haben die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung beraten. Dazu hatte Bürgermeister Horst Wilke eine Vorlage erarbeitet. Darin führte er die in der Gemeinde vorhandenen Wege auf. Das sind in Kerstenbruch der gesamte Gutshof sowie der Weg zum Friedhof. Genau wie in Karlshof. Dort kommt noch der Rundweg dazu. Auch in Neukarlshof gehört dazu der Weg zum Friedhof. In Güstebieser Loose ist es u.a. der Mühlenweg zum Oderdamm, die Schmarre und die L-Straße zu den Loose-Gehöften. "Die L-Straße ist eigentlich eine Deichverteidigungstraße", machte Gerd Hasse, Gemeindevertreter und Landwirt in der Sitzung in der vergangenen Woche deutlich. "Die Straße ist eine Katastrophe", stimmt Horst Wilke zu.

In Neulietzegöricke fallen in die genannte Kategorie die Wege zum alten Friedhof, zum Rodelberg, nach Heinrichsdorf und nach Ferdinandshof. Rund die Hälfte davon wird durch den Gemeindearbeiter nach Bedarf geebnet. "Hintergrund dieser Beratung ist, dass die Wege regelmäßig instand gesetzt werden und nicht erst dann, wenn sie nicht mehr befahrbar sind", so Horst Wilke. Dabei kommt den Wegen, an denen noch bewohnte Häuser stehen natürlich eine höhere Priorität zu, wie er ergänzte. Zudem sei der Rundweg bereits mit Recycling aufgefüllt worden. Im Haushalt stehen lediglich rund 26 000 Euro für die Unterhaltung von Straßen und unbefestigten Wegen zur Verfügung.

Ebenfalls in der Sitzung angemahnt wurde der fehlende Winterdienst auf dem Oderbruchbahn-Radweg zwischen Kerstenbruch und Neukarlshof. Zudem gebe es dort jede Menge Astbruch. "Die Bewirtschaftung und Unterhaltung haben wir an den Landkreis abgegeben", sagt Horst Wilke und versprach, dem nachzugehen.

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