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Makrttreiben
Seidenblumen blühen auch bei Hitze

Blumen aus Seide und Filz: Regina Laue, Inhaberin der Blumenscheune Schulzendorf, mit Mitarbeiterin Franziska Gernoth beim Markt in Karlsbiese.
Blumen aus Seide und Filz: Regina Laue, Inhaberin der Blumenscheune Schulzendorf, mit Mitarbeiterin Franziska Gernoth beim Markt in Karlsbiese. © Foto: Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 30.04.2018, 06:45 Uhr
Neulewin (MOZ) Über reichlich Gäste auf der Terrasse ihres Cafés und viele Besucher beim Kunst- und Kunsthandwerkermarkt freuten sich am Sonnabend Susann und Matthias Bulicke, Betreiber des „Cafés am Storchenturm“ in Karlsbiese bei Neulewin. Unter L-förmig aufgestellten Zelten hatten die Kunsthandwerker ihre Stände aufgebaut wie Susanne Brill aus Letschin, die seit einem Jahr in einem speziellen Verfahren Glasperlen unterschiedlicher Farben und mit eingearbeiteten Elementen als Schmuck herstellt.

„Ich habe das mal in Eberswalde gesehen, es faszinierte mich derart, dass ich mir in Berlin jemand suchte, der es mir beibringt. Danach absolvierte sie Lehrgänge, um die Methode zu verfeinern. Susanne Brill arbeitet mit einem Zweigasofen, der mit Sauerstoff und Propangas betrieben wird. Anschließend werden die Glasperlen in einem Temperofen von 1000 auf Null Grad allmählich abgekühlt.

Neben ihr stand die Künstlerin Gundula Schubert aus Neulewin, die in der Gaststätte eine ständige Ausstellung hat. Am Café verkaufte sie kleine Kisten, in deren Deckel sie ihre Kunstwerke eingearbeitet hatte. Ferner stellte sie einen Bildband mit eigenen Werken vor. Senfproduzent Peter Herbert wartete mit seinen Senf-Variationen auf. Neues hatte er nicht im Gepäck. „Ich komme mit gewohnten Sorten, dann sind die Leute nicht enttäuscht“, erklärte er. Wenn  jemand etwas geschmeckt hat, komme er wieder, um den Senf erneut zu kaufen. Deshalb müsse er auch den vom Kunden gewohnten Senf vorhalten. Bestseller seien der Quittensenf vor Weihnachten und die schärferen Sorten das ganze Jahr über. Nicht mehr produzieren werde er den Ringsenf fürs Ringfest des Oderbruch-Museums Altranft. Dessen Produktion zu aufwändig.

Frische Blumen hätten bei der Hitze unterm Zelt die Köpfe hängen lassen. Deshalb gestalteten Regine Laue, Inhaberin der Blumenscheune Schulzendorf, und Mitarbeiterin Franziska Gernoth prächtige Gestecke  aus Seidenblumen, Filz und Holz. Stefan Kulke aus Neulewin bot Schmuck überwiegend aus eigener Herstellung feil. Für leise Tönne im Hintergrund sorgte Dennis B. Markheim aus Wriezen  mit seinem Gitarrenspiel-

Wer sich nach dem Kauf stärken wollte, konnte Matthias Bulickes Soljanka genießen, Flammlachs oder Garnelen am Spieß probieren.

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