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Blau-Weiß Wriezen gewinnt erneut

Fußball
Wegner-Elf entdeckt Kämpferherz

Nicht zimperlich: Wriezens David Melz (liegend) ließ es während der 90 Minuten nicht an Einsatz fehlen. In dieser Szene stoppt der Abwehrakteur Grünows Philipp Thiele.
Nicht zimperlich: Wriezens David Melz (liegend) ließ es während der 90 Minuten nicht an Einsatz fehlen. In dieser Szene stoppt der Abwehrakteur Grünows Philipp Thiele. © Foto: Udo Plate
Udo Plate / 24.05.2018, 05:00 Uhr
Wriezen (MOZ) Mit dem 4:0 Sieg im Nachholspiel am Pfingstmontag gegen Einheit Grünow biegt die Wriezener Landesklasse-Elf auf die Zielgerade der aktuellen Spielzeit ein. Gerade in Halbzeit zwei verdiente sie sich den Heimerfolg redlich. Sie kann nun mit breiter Brust in den Saisonendspurt gehen.

„Nur so geht es im Abstiegsgeschäft. Jeder hat für jeden gekämpft – wir haben echten Mannschaftsgeist gelebt und offenbart“, freute sich Wriezens Übungsleiter Christian Wegner nach dem letztlich überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen die zuvor hoch gehandelten Uckermark-Kicker aus Grünow. „Sollten wir daran anknüpfen, dann werden wir in den restlichen vier Spielen noch eine Zähler holen“, ergänzte Wegner.

In dem Duell mit dem Tabellenfünften aus der Uckermark ackerten und rackerten die Wriezener von Beginn an, verdienten sich mit einem leidenschaftlichen Auftritt allemal den Heimerfolg. In den ersten Minuten agierten beide Teams abwartend. Zunächst wirkte Grünow sicherer am runden Leder, konnte sich aber kaum nennenswerte Möglichkeiten erarbeiten.

Anders als in den vergangenen Wochen nutzten dann die Hausherren die erste echte Torchance zum wichtigen Führungstreffer. Einen Patzer der aufgerückten Grünower Abwehrreihe erahnte Christian Kamp und ließ nach einem Sprint durch die gesamte Grünower Hälfte Gäste-Schlussmann Kevin Manteufel nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit (12.).

Auf der anderen Seite war es Wriezens großartig reagierender Torsteher Patrick Geue, der fast im Gegenzug mit tollem Reflex einen Kopfball aus Nahdistanz von David Hintz entschärfte (15.). Für einen ruhigen Pulsschlag im Blau-Weissen Lager hätte wenig später Kilian Karpe sorgen müssen. Mit einem unwiderstehlichen Antritt enteilte Wriezens Angreifer seinen Verfolgern, scheiterte aber an Manteufel (20.).

In der Folge waren es die Gäste, die dem Spiel den Stempel aufdrückten, während sich bei der Heimelf immer wieder vermeidbare Fehler einschlichen. Trotz optischer Überlegenheit endeten die Grünower Angriffsbemühungen meist vor dem Strafraum. Vielmehr hatten die Gastgeber kurz vor der Pause eine weitere hochkarätige Chance den knappen Vorsprung auszubauen. Paul Stiehm schickte Kilian Karpe mit Christian Kamp als Begleiter auf die Reise. Den dann nur logische Querpass erwischte Kamp nicht mehr so richtig und so flog das runde Leder deutlich über das verwaiste Gästetor.

In der Pause justierten die Wriezener die Visiere noch einmal nach. Weniger hektisch, sondern mit Kombinationsfußball wollten die Gastgeber den Uckermärker nun beikommen. Ein Unterfangen, das gegen immer harmloser agierende Gäste durchaus nachhaltig gelang. Auch, da sich die Wegner-Schützlinge in allen Mannschaftsteilen nachhaltig steigerten. Als der agile Paul Stiehm bei einem Angriff durch Grünows Ronny Wittenberg zunächst noch ausgebremst wurde, setzte Max Glienicke beherzt nach und legte sofort quer auf den mitgelaufenen Kilian Karpe, der sich mit einem trockenen Schuss ins lange Eck endlich für seine starken Auftritte in den vergangenen Wochen belohnte (57.). Die endgültige Entscheidung fiel dann nach einer guten Stunde, als Christian Kamp im Strafraum im Zweikampf mit Torsteher Kevin Manteufel zu Boden ging und Schiedsrichter Beussel sofort auf Elfmeter entschied. Waldemar Zeiser trat an und verwandelte souverän zum 3:0 (66.). Mit Christian Heinze, Johannes Radig und Friedrich Tänzer hauchte Christian Wegner dem munteren Wriezener Treiben zusätzliches Leben ein. Friedrich Tänzer war es dann auch, der kurz nach seiner Einwechslung Kilian Karpe im Sturmzentrum in Szene setzte. Der fackelte nicht lange und erzielte mit Flachschuss den 4:0-Endstand (78.).

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