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Partnerschaft mit der polnischen Stadt besteht seit 2000

Partnerstadt
Polnische Stadt Trcziel beruft Lothar Papenfuß zum Ehrenbürger

Große Ehre:  Jaroslaw Kaczmarek, Bürgermeister von Trcziel,  verlieh Lothar Papenfuß (l.) die Ehrenbürgerwürde.
Große Ehre:  Jaroslaw Kaczmarek, Bürgermeister von Trcziel,  verlieh Lothar Papenfuß (l.) die Ehrenbürgerwürde. © Foto: privat
Steffen Göttmann / 12.06.2018, 19:07 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Lothar Papenfuß (83), langjähriger Bürgermeister von Falkenberg, ist am Sonnabend die Ehrenbürgerwürde der polnischen Stadt Trcziel  in der  Wojewodschaft Lebus verliehen worden, teilte jetzt Karin Fritsche, Ortsvorsteherin von Falkenberg/Mark, mit. Anlass sei das traditionelle Spargelfest gewesen, zu dem stets auch Vertreter der deutschen Partnergemeinde eingeladen werden. Falkenberg und Trzciel seien seit dem Jahr 2000 Partnergemeinden.

„Innerhalb der vergangenen Jahre haben sich zwischen den Kommunalverantwortlichen, Vereinen und auch einigen Bürgern echte Freundschaften entwickelt“, erklärte Karin Fritsche. So auch zwischen den Bürgermeistern. Lothar Papenfuß, von 1996 bis 2014 ehrenamtlicher Bürgermeister in Falkenberg, und Jarosław Kaczmarek, Bürgermeister von Trzciel, haben die Partnerschaft zur Jahrtausendwende besiegelt. „Sie sind wirklich gute Freunde geworden“, so Karin Fritsche. Die Falkenberger seien von der Verleihung überrascht worden. „Wir haben nichts gewusst“, betonte Karin Fritsche. Jarosław Kaczmarek habe jedoch mehrfach nachfragen lassen, ob Lothar Papenfuß wirklich kommt.

Der 83 Jahre alte Falkengberger nahm erfreut die Würdigung entgegen. Lothar Papenfuß sagte stolz: „Ich war schon 32 Mal in  Trzciel.“ Falkenbergs aktueller Bürgermeister Christian Ziche und Ortsvorsteherin Karin Fritsche wollen gemeinsam mit den Abgeordneten und den Falkenberger Vereinen die Partnerschaft mit Trzciel weiter pflegen, die freundschaftlichen Beziehungen vertiefen und nach Möglichkeit gemeinsame Projekte voranbringen. Besonders eng verbunden fühlen sich die Schulen. Die Grundschule „Alex Wedding“ pflegt sei Jahren den Kontakt mit Besuchen und Gegenbesuchen im jährlichen Wechsel. Auch die Lehrer treffen sich regelmäßig.

Die Falkenberger hofften, durch die Partnerschaft Fördermittel zu gewinnen, um den Ort voranzubringen. So habe die Gemeinde Geld für den Ausbau der Thälmannstraße bekommen, so die Ortsvorsteherin. Doch nicht alle geplanten Projekte konnten verwirklicht werden, bestätigte Karin Fritsche. Der Versuch, mithilfe einer Spiegelförderung die Turnhalle zu sanieren und den Platz neben dem Amtsgebäude zu gestalten, scheiterte. Trcziel habe inzwischen die Turnhalle gebaut und plane nun den Bau einer zweiten Halle. Die Falkenberger nahmen die Sanierung ihrer Turnhalle in die eigene Hand.

Eine EU-Förderung habe es zuletzt bei der Jubiläumsfeier zum 125-Jährigen Bestehen des Falkenberger Sportvereins „Theodor Fontane“ gegeben. Die Gemeinde bekam einen Zuschuss für Transport und  Unterbringung der polnischen Gäste.

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