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Jugend-Staatssekretär Thomas Drescher auf Stippvisite in Falkenberger Kita / Landkreis rühmt Einrichtung als einer der Leuchttürme

Kita
„Spatzennest“ baut Sprachförderung in Alltag ein

Gastgeschenk: Staatssekretär Thomas Drescher überreicht Plüschtiere an Kita-Leiterin Ute Wieland.
Gastgeschenk: Staatssekretär Thomas Drescher überreicht Plüschtiere an Kita-Leiterin Ute Wieland. © Foto: Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 13.06.2018, 21:43 Uhr
Falkenberg (MOZ) „Wir arbeiten seit 2011 mit dem Bundesprogramm Sprachförderung und haben einen guten Stand erreicht“, sagte Ute Wieland, Leiterin der Kita „Spatzenest“ in Falkenberg am Mittwochnachmittag. Anlass war der Besuch von Thomas Drescher, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Bei seiner Kreisreise durch Märkisch-Oderland besuchte er die Förderschule am Amstelsteg in Neuenhagen bei Berlin, das Oberstufenzentrum Strausberg und die Kita „Spatzennest“ in Falkenberg. In Letzterer werden 147 Kinder aus Bad Freienwalde in Hort, Kindergarten und Krippe betreut.

Der Staatssekretär interessierte sich besonders für die Umsetzung des Bundesprogramms der Sprachförderung. Anne Kräucig und Julia Glimm, Fachberaterinnen des Landkreises für die Kitas, hatten dem Ministerium die Falkenberger Einrichtung als eine der Leuchttürme der Sprachförderung in Märkisch-Oderland genannt. Erzieherin Jeannette Kosemund-Reinhold, die dafür eine zusätzliche Ausbildung absolviert hat, kann sich – finanziert durch das Programm – 20 Stunden pro Woche diesem Thema widmen. Sie arbeitet als Tandem eng mit der Kita-Leiterin zusammen. Sprachförderung werde in Falkenberg in den Alltag eingebaut, sagte Jeannette Kosemund-Reinhold. Sie nimmt Videosequenzen von der Arbeit der Erzieher mit den Kindern auf. Anschließend zeigt sie ihren Kolleginnen Stärken auf und motiviert sie, wenn Verbesserungen erforderlich sind. Das Ziel: Die Kinder sollen durch das Vorbild der Erzieher besser sprechen lernen.

Drescher betonte, dass es das Ziel sei, den Kindern den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern. Wie die Kinderbetreuung organisiert werde, sei Aufgabe der Kommunen und Landkreise. „Wir haben unseren Zuschuss von 200 auf 400 Millionen Euro verdoppelt, aber dennoch wird immer auf uns gezeigt, wenn etwas nicht funktioniert“, betonte er. Zum Empfangskomitee gehörten auch Falkenbergs-Höhes Amtsdirektor Holger Horneffer und Falkenbergs Bürgermeister Christian Ziche, die von den Ausbauplänen für die Kita berichteten. „Darauf sind wir sehr stolz und danken der Gemeinde“, sagte Ute Wieland. Das Problem: Die Kita platzt aus allen Nähten.(sg)

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