Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Autobahnanlieger
Scheppernde Bleche nerven Kleingärtner

Idylle unter der A 10: Hans-Jürgen Kuss aus Neuenhagen hat seit 16 Jahren einen Garten unter der Autobahnbrücke in Rüdersdorf. Den Lärm höre er nicht mehr. Andere sind empfindlicher.
Idylle unter der A 10: Hans-Jürgen Kuss aus Neuenhagen hat seit 16 Jahren einen Garten unter der Autobahnbrücke in Rüdersdorf. Den Lärm höre er nicht mehr. Andere sind empfindlicher. © Foto: Gerd Markert
Uwe Spranger / 13.07.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 14.07.2018, 11:20
Rüdersdorf (MOZ) Anlieger der Straße am Stolp in Rüdersdorf sind derzeit besonders genervt. Speziell die Nutzer von Gärten, die direkt unter der Autobahnbrücke der A10 liegen. „Da scheppern die Bleche“, berichtet ein Betroffener. Er habe dies auch schon der Autobahnmeisterei in Erkner mitgeteilt, fügt er hinzu. Denn nach seinem Empfinden seien die Geräusche aufgetaucht, seit zuletzt an der Brücke gearbeitet worden war. Er sei aber in Erkner mehr oder weniger abgeblitzt.

Der Chef der Autobahnmeisterei Erkner, Andreas Müller, weist dies zurück. Seine Kollegen hätten den Anruf entgegengenommen und den Rüdersdorfer darum gebeten, die Beschwerden zu dokumentieren und  über die Rüdersdorfer Gemeindeverwaltung an den Landesbetrieb Straßenwesen weiterzureichen. Es seien halt bestimmte Wege einzuhalten. Die Meisterei sei in erster Linie für die Reinigung der Autobahn und die Verkehrssicherung verantwortlich. Sie betreut die A 10 vom Dreieck Barnim im Norden bis Königs Wusterhausen im Südwesten und die ersten Kilometer der A 12 hinter dem Dreieck Spreeau – von den Verkehrszeichenbrücken (72) über Brücken (103), Regenrückhaltebecken und Leichtflüssigkeitsabscheider sowie rund 18 Kilometer Lärmschutzwände.

Müller sagte der MOZ, er sei inzwischen selbst vor Ort gewesen, habe aber die beschriebenen  Geräusche nicht feststellen können. „Es kann aber sein, dass das Klappern, was vermutlich von den Blechen an den Übergängen kommt, nur bei bestimmten Witterungsverhältnissen auftritt“, vermutet er.

Er kündigte aber an, dass noch in diesem Jahr von Rüdersdorf in Richtung Erkner an der Brücke eine „größere Baumaßnahme“ geplant sei. Bis zum Start könne es noch eine Weile dauern, weil Ausschreibung, Bewertung und Vergabe noch nicht gelaufen seien. Ob danach allerdings die beschriebenen Geräusche komplett weg sind, könne noch nicht gesagt werden. Klappern können aus seiner Sicht auch Reste einer alten Kranbahn unter der Brücke. Einige Teile waren zwar schon abgebaut worden, aber Reste gebe es noch. (ufo)

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG