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Spannende Wettkämpfe beim Stadtpokal der Feuerwehren in Wriezen / Frankenfelder Nachwuchs landet zweimal auf dem ersten Platz

Wettkampf
Altwriezen/Beauregard holt sich Sieg

Heike Jänicke / 28.08.2018, 08:15 Uhr
Wriezen (MOZ) Rennen, kuppeln, knoten – die Mitglieder der Jugendfeuerwehren geben am Sonnabend beim Stadtpokal auf dem Gewerbepark an der Mahlerstraße ihr Bestes. Erst steht die Gruppenstafette auf dem Plan, dann der Löschangriff. An den Start geht der Feuerwehrnachwuchs aus Wriezen, Schulzendorf und Frankenfelde.

Klara Hempp und Cedric Taege stehen gelassen an der Wettkampfbahn. Beide sind Mitglieder der Jugendfeuerwehr Frankenfelde. Von Aufregung keine Spur. „Wir waren schon öfter bei Wettkämpfen“, erzählt Klara Hempp. „Auch bei der Kreismeisterschaft“, fügt sie hinzu. Selbst mit vorderen Plätzen können sie schon glänzen, so Cedric Taege. „Welche Platzierung man belegt, hängt auch davon ab, wie man selbst drauf ist. Und das hängt auch vom Team ab“, sagt Klara Hempp. Beide warten mit Paula Hempp, Robbin Taege, Charlotte Schröder, Niklas Koch und Sophie Pokatzki auf das Startkommando. Verteiler, Schläuche, Kupplungen liegen bereit, die Bänder zum Knoten auch. Dann kommt das Kommando. Die Jugendlichen rennen, was das Zeug hält. Das Zusammenspiel klappt. Am Ende zeigt die Stoppuhr zwei Minuten und zehn Sekunden. „Eine gute Zeit“, findet Mareen Klein. Allerdings ist Cedric Taege auf der Ziellinie gestolpert und hat sich eine Schürfwunde an der Hand zugezogen.

Mareen Klein ist Jugendwartin in Frankenfelde. Im Vorfeld auf den Wettkampf hätten sie schon öfter trainiert. Ob die Zeit für den Sieg ausreichen wird? Die 35-Jährige gibt sich gelassen und will den zweiten Durchgang in der Gruppenstafette abwarten. Erst dann gibt es die Gewissheit.

Auf den Bahnen in der Nachbarschaft messen sich parallel die Erwachsenen im Löschangriff. Sieben Mannschaften sind am Start: Frankenfelde, Biesdorf, Schulzendorf, Wriezen, Eichwerder, Rathsdorf und Altwriezen/Beauregard. „Wir bewegen uns immer im Mittelfeld“, meint Robby Menzel kurz vor dem Start seines Teams. Der Wriezener Ortswehrführer schaut etwas abgekämpft aus. Er ist gerade erst vom Einsatz in Treuenbrietzen zurück, hat noch nicht geschlafen. Doch beim Stadtpokal wollte er dabei sein. Wie auch Maschinist Andreas Rosch.

Doch ehe die Männer starten können, gibt es Kritik von der Wettkampfleitung. Die Wriezener haben falsche Schläuche ausgelegt. Die müssen ausgetauscht werden. Dafür allerdings gibt es, ehe der Löschangriff überhaupt begonnen hat, fünf Strafpunkte.

Ohne die kommt allerdings der Löschzug Altwriezen/Beauregard aus. Das Team wird von Anfang an als Favorit gehandelt und wird dieser Rolle am Ende auch gerecht  – mit einer Zeit von 0:29:83 Sekunden. Gefolgt von den Mannschaften Eichwerder, Rathsdorf, Wriezen, Biesdorf, Schulzendorf und Frankenfelde.

Beim Nachwuchs setzen sich die Frankenfelder in der Jugend B in der Gruppenstafette vor Schulzendorf und Wriezen durch. Erster in der Jugend A wird Wriezen II, vor Wriezen I und Schulzendorf. In der U10 holt sich Schulzendorf vor Wriezen den Pokal. Und im Löschangriff, U 10, gewinnt Schulzendorf vor Wriezen, in der Jugend A Schulzendorf vor Wriezen I und II. Und Sieger in der Jugend B wird auch hier das Frankenfelder Team vor Schulzendorf und Wriezen.

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