Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

MOZ-Serie zum 20-jährigen Bestehen stellt Mitarbeiter des Theaters am Rand vor / Heute: Die Randwirtschaft als Theater-Gastronomie

Theater am Rand
Offene Küche als Konzept

Teil des Teams: Carl Berthold (links) und Axel Marstalerz betreiben die Randwirtschaft am Theater am Rand in Zollbrücke.
Teil des Teams: Carl Berthold (links) und Axel Marstalerz betreiben die Randwirtschaft am Theater am Rand in Zollbrücke. © Foto: Nadja Voigt
Nadja Voigt / 13.12.2018, 20:15 Uhr
Zollbrücke (MOZ) Schauspieler, Regisseure, Dramaturgen: Sie alle stehen mehr oder weniger im Rampenlicht eines Theaters. Doch wer ist hinter den Kulissen zugange? Zum 20. Geburtstag des Theaters am Rand in Zollbrücke gibt das Oderland Echo den Mitarbeitern eine Bühne und holt sie ins Rampenlicht. Heute: die Gastronomen.

Gänsekeule und Entenbrust, Rosenkohl und Quittenrotkohl, Kürbisgratin und Apfel-Zimtgulasch, Lebkuchenparfait und Spekulatius-Tiramisu: Weihnachtlicher kann eine Speisekarte kaum sein. Doch nicht nur in die Saison muss die Karte der „Randwirtschaft“ im Theater am Rand passen, sondern auch in die Region. Und sie darf den Spielplan nicht außer Acht lassen. Seit zwei Jahren und mit mittlerweile sieben Leuten im Team verköstigt die „Randwirtschaft“ das geneigte Theaterpublikum. Dort, wo früher der Lehmbackofen stand, in dem das Theaterbrot gebacken wurde, ist heute die offene Küche untergebracht. Denn so lautet auch das Konzept, berichtet Carl Berthold. Er hat früher in einer Cocktailkneipe in Berlin gearbeitet und sich seither der Gastronomie verschrieben. Um die Idee der Intendanz herum, neben dem Theater eine gastronomische Einrichtung etablieren zu wollen, und Carl Bertholds eigenem Ansinnen, entstand dann der Anbau. Ganz im Stile des restlichen Theaters beziehungsweise seiner Nebengebäude.

Darin wird, berichtet Carl Berthold, traditionelles bürgerliches Essen mit einer weltoffenen Art der Zubereitung angeboten. Und das derzeit immer dann, wann immer sich der Zuschauerraum füllt. „Die Gäste kommen entweder vor der Abendvorstellung“, berichtet Carl Berthold, „oder bleiben nach der Nachmittagsvorstellung länger.“ Darüber hinaus sind auch Vorbestellungen für die Pause möglich. Und für das Team der „Randwirtschaft“ nötig. Denn gekocht wird frisch und auch die Kleinigkeiten vom Grill werden nicht schon Stunden vorher vorbereitet. „Zudem verarbeiten wir frische Produkte und kein Convenience“, betont Carl Berthold den Anspruch seines Teams.

Noch ist die „Randwirtschaft“ ein Theaterrestaurant, das hauptsächlich die Besucher in Anspruch nimmt. „Wir könnten uns aber auch vorstellen, es als ständige Gastronomie zu etablieren“, sagt Carl Berthold. Damit auch unter der Woche Genießer den Weg an den Rand finden könnten. Das werde sich im kommenden Jahr entscheiden.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG