Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

EWE-Chef lobt zuverlässige und umsichtige Arbeit von Uwe Matzdorf

Abschied
Gasbezirksmeister im Ruhestand

Jetzt kommt der Ruhestand: Uwe Matzdorf (2.v.r.) nahm am Freitag viele Dankesworte entgegen, auch von EWE-Chef Ulrich Müller (r.) sowie seinem Nachfolger  Matthias Ruback (l.) und  Andreas Lüttich, mit dem er seit 1974 beruflich verbunden ist.
Jetzt kommt der Ruhestand: Uwe Matzdorf (2.v.r.) nahm am Freitag viele Dankesworte entgegen, auch von EWE-Chef Ulrich Müller (r.) sowie seinem Nachfolger  Matthias Ruback (l.) und  Andreas Lüttich, mit dem er seit 1974 beruflich verbunden ist. © Foto: Johann Müller
Doris Steinkraus / 15.12.2018, 06:00 Uhr - Aktualisiert 17.12.2018, 12:20
Seelow (MOZ) Nach 46 Berufsjahren hieß es am Freitag für Uwe Matzdorf Abschied zu nehmen. Vertreter von zahlreichen Firmen und Institutionen waren in den Sitz der EWE-Bezirksmeisterei im Seelower Gewerbegebiet gekommen, um zu danken und alles Gute für den Ruhestand zu wünschen. 1991 startete Uwe Matzdorf seinen Einsatz für den Bereich Seelow und hielt die Fäden in Sachen Gasversorgung, wenig später auch für Bad Freienwalde, in der Hand.

„Er war ein sehr zuverlässiger Gasbezirksmeister“, würdigte Dr. Ulrich Müller, Leiter der Geschäftsregion Berlin-Brandenburg/Rügen EWE AG, Oldenburg, in der Runde. „Ohne solche Leute wie Uwe Matzdorf, die mit ihren Teams die Alltagsarbeit vor Ort sichern, würden wir unseren Versorgungsauftrag nicht erfüllen“, so der EWE-Chef.

Gelernt hatte Uwe Matzdorf einst ab 1972 den Beruf eines Instandhaltungsmechanikers im Kraftwerk Finkenherd. Immer war er im Bereich Gas tätig, wirkte jahrelang in Frankfurt. Er absolvierte eine Ausbildung als Industriemeister und setzte sich 1991/92 noch einmal auf die Schulbank, um im vereinten Deutschland den Handwerksmeisterbrief zu erwerben.

Die Anfangszeit in Seelow sei abenteuerlich gewesen, blickte Matzdorf zurück. Begonnen hatte er in einem Provisorium in der Berliner Straße. Sein Unternehmen forderte ihn auch für den Aufbau im Altkreis Bad Freienwalde. 1996 bezog er mit seiner Mannschaft den neuen Sitz der für die Bereiche Seelow und Bad Freienwalde zuständigen Bezirksmeisterei. Man habe bis heute beste Bedingungen, versicherte der scheidende Bezirksgasmeister. Es sei ein gutes Miteinander gewesen, bescheinigten ihm viele Firmenchefs und Vertreter von Institutionen. „Bei Straßenbauvorhaben braucht es eine Abstimmung mit allen Medienträgern. Mit Uwe Matzdorf hat das immer bestens geklappt“, versicherte Gerald Wolf, Leiter der Straßenmeisterei Seelow des Landesbetriebes. Sorge um Langeweile im Ruhestand hat Uwe Matzdorf nicht. Seit Jahren gehört er zum Vorstand des Heimatvereins Schweizerhaus, bringt sich in das gesellschaftliche Leben der Stadt ein.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG