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Richtkrone schwebt über dem Rohbau des Feuerwehrgerätehauses / Festakt in künftiger Fahrzeughalle

Richtfest
Lehmann zieht letzte Schraube an

Steffen Göttmann / 16.12.2018, 10:00 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Ein Jahr nach der Grundsteinlegung haben die Stadt Bad Freienwalde und die Stadtwehrführung am Freitag zum Richtfest für das kombinierte Feuerwehrgerätehaus mit Rettungswache an der Wriezener Straße eingeladen. Der Rohbau ist nun zu 99 Prozent fertig.

Nach dem Richtspruch von Olaf Gartz von der Firma Templiner Hausbau, die den ganzen Stahl- und Betonbau stemmte, überreichte Architekt Vilco Scholz dem Bad Freienwalder Bürgermeister Ralf  Lehmann (CDU) einen großen Schraubenschlüssel. Da man Holz für den Letzten Nagel vergeblich am Rohbau des Zweckgebäudes sucht, sollte der Bürgermeister symbolisch die letzte Schraube unter der Decke festdrehen.

Seit Freitag schwebt die Richtkrone am Haken des Krans über dem Bauwerk. „Richtfest bedeutet, dass der Bauherr alle beteiligten Baufirmen und Nachbarn einlädt“, sagte ein sichtlich gut aufgelegter Bürgermeister Ralf Lehmann (CDU) in seiner Begrüßungsrede. Versammelt hatten sich alle in der künftigen Fahrzeughalle der Feuerwehr, in der sich vier Stellplätze befinden. „Richtfest ist eigentlich der falsche Begriff, denn wir haben keinen Dachstuhl“, sagte Lehmann.  Deshalb sei es besser von einem Deckenfest zu sprechen. Denn mit dem Einbau der letzten Deckenplatte ist der Rohbau beendet worden. „Wir sind aufgrund des guten Baufortschritts zuversichtlich, dass wir das Bauwerk nächstes Jahr seiner Bestimmung übergeben können“, ergänzte der Bürgermeister. Er begrüßte, dass so viele Feuerwehrleute zum Richtfest gekommen waren und sie so intensiv den Bau begleiten. Lehmann freute sich, auch den Kreisbrandmeister Klaus-Peter Püschel aus der Märkischen Schweiz und den Kreisfeuerwehrverband begrüßen zu dürfen.

Der angekündigte Finanzminister Christian Görke (Linke) konnte wegen der Landtagssitzung über den Doppelhaushalt 2019/2020 nicht kommen. Weil im Landtag Anwesenheitspflicht herrscht, konnten auch die örtlichen Landtagsabgeordneten nicht dabei sein. In einem Grußwort teilte Görke dem Bürgermeister mit: „Ich freue mich, dass der Bau, trotz der anspruchsvollen Planung mit zeitgleichem Abriss und Neubau, so zügig vorangeschritten ist. Ich bin überzeugt, dass mit der Fertigstellung im nächsten Jahr erhebliche Verbesserungen der Sicherheit und der Arbeitsbedingungen der Kameradinnen und Kameraden einhergehen“, zitierte der Bürgermeister aus dem Ministerbrief.

Von den 5,9 Millionen Euro, die der Bau insgesamt kostet, trägt die Stadt laut Bürgermeister 2,9 Millionen Euro. Das Land ist mit einem Zuschuss in Höhe von 1,8 Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) dabei. Mit rund 1,2 Millionen Euro beteiligt sich der Rettungsdienst Märkisch-Oderland an dem Bauwerk. Er nutzt die Fahrzeughalle neben der Feuerwehr mit zwei Stellplätzen.

„Wir sind froh und unser Dank gilt dem Planer, den Baufirmen, der Politik und der Stadtverwaltung“, sagte Alexander Schmidt, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Freienwalde, deren Bedingungen sich mit dem Neubau um ein Vielfaches verbessern.  „Die Baufirmen haben eine Punktlandung geschafft, in dem sie mit dem Rohbau zum Richtfest fertig wurden“, fügt er hinzu. Genutzt werde der Bau hauptsächlich von den 42 Einsatzkräften, den zwölf Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung sowie den 31 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Einschränkungen während der Bauzeit nehme die Feuerwehr gerne in Kauf. Die Jugendfeuerwehr sei in Altranft untergebracht, für Material seien Hallen angemietet worden.

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