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Wohnungsbau
Richtfest in der Fritz-Reuter-Straße

Da schwebt sie ab: Beim Richtfest in der Fritz-Reuter-Straße wird die Richtkrone auf den ersten fertigen Rohbau, das Haus IV, gehoben. In drei Neubauten und dem Bestandsbau entstehen insgesamt 84 Wohnungen.
Da schwebt sie ab: Beim Richtfest in der Fritz-Reuter-Straße wird die Richtkrone auf den ersten fertigen Rohbau, das Haus IV, gehoben. In drei Neubauten und dem Bestandsbau entstehen insgesamt 84 Wohnungen. © Foto: Gerd Markert
Jens Sell / 18.01.2019, 19:00 Uhr
Strausberg (MOZ) Richtfest für 84 Wohnungen in vier Häusern: Die Berliner Projektentwicklungsgesellschaft „Wohnen am Straussee“ ist Bauherr und hat am Freitagmittag mit den Bauleuten Richtfest gefeiert.

„Wir liegen gut im Plan“, sagte Detlef Mahruhn, Inhaber der gleichnamigen Berliner Immobiliengesellschaft, am Freitagmittag. Mitinvestor und Projektleiter Strausberg, Hajo Schaub, sprach von zwei, drei Wochen Zeitverzug, doch der werde sich nicht größer auswirken. Zum Beginn des vierten Quartals sollen die ersten der 84 Wohnungen in der Fritz-Reuter-Straße bezogen werden. Auf dem Gerüst des Hauses III standen neben Maruhn und Schaub zum Richtfest auch Miriam Maruhn, die nächste Investorengeneration, sowie Architekt und Bauleiter Burak-Serdar Aydin von der Firma ESB Elemente Spezialbau Berlin, der den Richtspruch vortrug.

Seit Frühjahr 2017 schauten sich Maruhn  und Schaub im Berliner Umland nach einem neuen Bauplatz um. In Berlin seien Grundstücke entweder zu groß oder unbezahlbar gewesen. So suchten die Investoren unter anderem in Stahnsdorf und Velten. Zufällig gerieten sie an Strausberg, wo ihnen das 9000-Quadratmeter-Grundstück mit gültiger Baugenehmigung angeboten wurde, berichtet Detlef Maruhn: „Dadurch sparten wir ein halbes bis dreiviertel Jahr.“ Und Hajo Schaub berichtete vom ersten Besuch in der Strausberger Stadtplanung: „Frau Krause sagte sinngemäß: Bauen Sie bei uns, Sie sind hier willkommen. Wir brauchen neue Wohnungen und Zuzug.“ Diese gute Stimmung vom ersten Gespräch an habe sich auf das ganze Projekt und schließlich die Baustelle übertragen, sagte der Projektleiter. Auch die kleinen Änderungen am Ursprungsbauantrag habe man im Einvernehmen mit der Stadt und dem kreislichen  Bauordnungsamt konstruktiv umgesetzt.

„Verdichtung im Innenbereich hat natürlich nicht nur Freunde“, sagte Bürgermeisterin Elke Stadeler im Gespräch mit den Bauherren und verwies auf die steigende Verkehrsbelastung und Mangel an Parkflächen. Doch sei sie gewiss, dass dies ein schönes Quartier und eine große Bereicherung für die Stadt werde. „Da können Sie sicher sein“, antwortete Detlef Maruhn. Die Außenanlagen würden wie ein kleiner Park gestaltet. zwei Spielplätze sind ebenfalls fest eingeplant. In seiner kleinen Ansprache bedankte sich Detlef Maruhn bei den Nachbarn, die zahlreich zum Richtfest gekommen waren, für ihre Geduld: „Sie haben einiges an Fahrzeugbewegungen und Lärm ertragen müssen, hier wurde oft von früh sechs Uhr bis 22 Uhr gearbeitet. Aber jetzt ist das meiste schon geschafft.“ Der Bestandsbau und das Haus IV, für das Richtfest gefeiert wurde, sind am weitesten fortgeschritten. In zwei Monaten soll auch für das letzte Haus der Rohbau stehen. Detlef Maruhn betonte, dass auf der Baustelle Deutsch gesprochen werde: Alle beteiligten Firmen sind aus der Region, überwiegend aus Berlin. Den kürzesten Weg hatte das Vermessungsbüro Kalb aus dem Buchhorst.

Sylvia Pruß, die Chefin der mit der Vermietung und Verwaltung beauftragten Wohnungsverwaltung, sagte auf Nachfrage, es gebe täglich Anfragen zu den 84 Wohnungen. Es beginnt bei Einraumwohnungen von 33 Quadratmetern und endet bei Fünfraumwohnungen mit 129 Quadratmetern Wohnfläche. Mit ihrer exklusiven Ausstattung und der zentrumsnahen Lage unweit des Straussees werden sie bis Jahresende ihre Mieter finden.

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