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Herbe Pleite in der Landesliga

Handball
Kurstädter im Nachbarduell chancenlos

Wurfversuch gegen kompakte Deckung: Nicht immer hatte es Gastgeber HC Angermünde so schwer wie hier Christian Mercier (Mitte) Bad Freienwaldes Nick Galle (17) und Alexander Schmidt (rechts). Am Ende gab es dennoch einen 45:19-Kantersieg.
Wurfversuch gegen kompakte Deckung: Nicht immer hatte es Gastgeber HC Angermünde so schwer wie hier Christian Mercier (Mitte) Bad Freienwaldes Nick Galle (17) und Alexander Schmidt (rechts). Am Ende gab es dennoch einen 45:19-Kantersieg. © Foto: Carola Voigt
Daniel Wieland / 01.02.2019, 12:03 Uhr
Angermünde Die Landesliga-Handballer des SV Jahn Bad Freienwalde waren am letzten Januar-Wochenende beim HC Angermünde chancenlos. Vielmehr mussten die Gäste nach 60 absolvierten Minuten eine  19:45-Pleite quittieren.

Die letzten Vergleiche beider Mannschaften konnte der HCA stets zu seinen Gunsten entscheiden. Dadurch bestens motiviert, gingen die HCA-Männer konzentriert in die Partie. Über die gewohnte 5:1-Deckung gelang es der Heimtruppe zu Beginn immer wieder, einfache Ballgewinne zu generieren, die meist über Tempogegenstöße in Treffer umgemünzt wurden. So setzten sich die Hausherren schnell auf 5:1, wenig später sogar auf 8:2 ab. Danach legten dann auch die Kurstädter ihre Nervosität ab und konnten ihrerseits durch Tore von Niklas Köppen, Alexander Schmidt und Marc Kulike auf 6:10 verkürzen.

Die Aufholjagd entpuppte sich jedoch als Strohfeuer. Innerhalb weniger Minuten bauten die Angermünder ihren Vorsprung durch Andy Villain, Lukas Branding sowie Adrian Riedel vorentscheidend auf 16:6 aus. Gut herausgespielte Kombinationen fanden dank guter Abschlüsse immer wieder den Weg ins gegnerische Tor, unterbrochen durch ein Gegentor von Freienwaldes Christian Werner. Die Angermünder strahlten von allen Positionen Torgefahr aus. So konnten sich die Uckermärker sukzessive vom Gegner absetzen, sodass beim Stand von 23:12 die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Pause galt es, die Konzentration hoch zu halten und das Spiel souverän zu Ende zu spielen – das gelang mit Bravour. Bereits nach zehn Minuten lag das HCA-Ensemble mit 30:15 in Front. Vor allem Lukas Branding – mit zwölf Toren erfolgreichster Werfer seines Teams – erwies sich in dieser Phase als äußerst treffsicher. Im weiteren Verlauf schlichen sich allerdings, auch bedingt durch die Umstellung in der Deckung, zunehmend Unkonzentriertheiten im HCA-Spiel ein. Technische Fehler und zahlreiche Fehlwürfe waren die Konsequenz (33:17).

In der verbleibenden Zeit wurde auf Seiten der Gastgeber kräftig durchgewechselt, sodass alle Spieler ihre Einsatzzeit bekamen. Den Rest der Partie absolvierten die Angermünder souverän und seriös, sodass am Ende ein nie gefährdeter 45:19-Heim-­erfolg zu Buche stand.

Angermünde festigte mit dem Erfolg Platz zwei, zumal die drittplatzierten Eberswalder zeitgleich überraschend einen Punkt beim Oranienburger HC III einbüßten (25:25). Bei den weiterhin punktlosen Kurstädtern leuchtet indes die ungeliebte rote Laterne.

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