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Volleyball
Udo Steger führt TKC zum Sieg

Alle hergehört: Udo Steger, der den verhinderten etatmäßigen Übungsleiter Tom Schwenk vertrat, stimmt seine Schützlinge in der entscheidenden Spielphase nochmals ein.
Alle hergehört: Udo Steger, der den verhinderten etatmäßigen Übungsleiter Tom Schwenk vertrat, stimmt seine Schützlinge in der entscheidenden Spielphase nochmals ein. © Foto: Udo Plate
Udo Plate / 04.02.2019, 02:15 Uhr - Aktualisiert 04.02.2019, 10:07
Wriezen (MOZ) Solch einen klaren 3:1-Heimerfolg für das Häuflein der Unentwegten vom Volleyball-Drittligisten TKC Wriezen gegen die favorisierten Gäste vom SC Potsdam dürften wohl nur die kühnsten Optimisten auf ihrem Zettel gehabt haben.

Zunächst aber staunten die treuen Wriezen Fans über ein abermals neues Gesicht auf der Trainerbank der Gastgeber – mittlerweile das Dritte in der laufenden Saison. Udo Steger, ein seit 25 Jahren in Berlin lebender Hannoveraner Volleyball-Enthusiast, vertrat den verhinderten etatmäßigen Übungsleiter Tom Schwenk. Und dies bei einem Unterfangen, das eher einem Himmelfahrtskommando gleichkam: Den Gastgebern fehlten mit Dirk Böckermann, Sebastian Luther, Jan-Lucas Schaus, David Westpfahl und Bastian Ellerkmann nicht weniger als fünf bewährte Stammkräfte. Doch Stegner hatte seine Schützlinge nicht nur mental abgeholt, sondern auch bestens eingestellt. Im ersten Durchgang spielten die Gastgeber mit den überragenden Außenangreifern Lukas Mäurer und Jordan Heyer wie aus einem Guss und fertigten die Landeshauptstädter um den sichtlich verblüfften SC-Coach Gregot Steinke in rekordverdächtigen 13 Minuten mit 25:15 ab.

„Wir waren in der Annahme/Aufschlag deutlich stärken und haben den ersten Satz verdient gewonnen“, hatte Udo Steger ausgemacht.

Im zweiten Satz  hatten die Potsdamer das Geschehen über weite Strecken unter Kontrolle. Die Gäste rissen das Heft des Handelns an sich und glichen nach nur 14 Minuten mit dem 25:14-Satzgewinn zum 1:1 aus. Das Blatt schien sich zu wenden. Allein der Schein trog: Ersatztrainer Steger und vor allem Zuspieler Johannes Storn holten das leicht angeschlagene TKC-Ensemble mit Erfolg aus dem kleinen Zwischentief. Mit Kampfkraft, Einsatz und Willen ergatterten die Gastgeber Zähler um Zähler. Lohn der zähen Mühen gegen eine sich nachhaltig wehrende Potsdamer Truppe war der in dem ebenso packenden wie hart umkämpften dritten Durchgang 25:22-Erfolg.

Damit hatten die Gastgeber den Widerstandswillen der SC-Akteure zwar nicht wirklich geknackt, aber schon das Fundament zum Heimerfolg gelegt. Was die Potsdamer im der Schlussphase des vierten Satzes auch versuchten, die TKC-Akteure hatten durchweg die passenden Antworten. Während den Gästen zusehends der Glaube an einen Erfolg verloren ging und leichte Fehler zunahmen, blühte in der entscheidenden Satzphase in erster Linie Wriezens Johannes Storn richtig auf und beendete mit einer erfolgreichen Aufschlagserie die Partie.

„Die Mannschaft hat überragend geackert, keinen Ball verloren gegeben und dementsprechend ist unser Sieg mehr als verdient“, freute Udo Steger.

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