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Bürgermeisterin von Bogdaniec dankt für Engagement / Amt Barnim-Oderbruch ehrt Bürger des Jahres

Neujahrsempfang
„Alles Gute kommt auch zurück“

Nadja Voigt / 11.02.2019, 08:00 Uhr
Neulewin (MOZ) „Was Sie Gutes tun, kommt irgendwann auch zu Ihnen zurück.“ Die Dankesworte von Bodaniec´ Bürgermeisterin Krystyna Pławska für die Unterstützung der Opfer des Brandes in ihrer Gemeinde gelten auch für die „Bürger des Jahres“ des Amtes Barnim-Oderbruch. Sie wurden beim Neujahrsempfang geehrt.

Herzlich begrüßten Amtsdirektor Karsten Birkholz, der Vorsitzende des Amtsausschusses, Rudolf Schlothauer, und die beiden Gastgeber Horst Wilke und Christine Reichmuth die Festgäste zum Neujahrsempfang des Amtes Barnim-Oderbruch in der Turnhalle in Neulewin. Darunter Schul- und Kitaleiter, Unternehmer und Vereinsvorsitzende, Gemeindevertreter und Bürgermeister sowie engagierte Bürger. Von ihnen wurden neun für die Ehrung als „Bürger des Jahres“ vorgeschlagen: Sven Meyer, Ortswehrführer von Sternebeck, Mathias Daul aus Neutrebbin, der sich im Bereich Jugendarbeit und im Vorstand des KSC engagiert, Gisela Loest aus Oderaue, die die Senioren betreut, Tobias Paul aus Neulewin, der im Bereich Naturschutz aktiv ist, Jana Zahn aus Reichenow, die die 975-Jahrfeier mitorganisiert und den Nikolausmarkt initiiert hatte, sowie Erdmute Rudolf aus Bliesdorf für ihr Engagement im Ort. „Sie muss ich hier keinem vorstellen. Sie sind allen bekannt“, lachte Amtsdirektor Karsten Birkholz. Er dankte für die vielen Vorschläge, die aus den sechs Mitgliedsgemeinden des Amtes eingegangen waren. Darunter Vorschläge von Eltern, die für die Vereinsarbeit danken wollen oder für Nachbarn, die Unterstützung leisten. „Feiern und Feste organisieren, mit anpacken, sich um Kinder und Senioren kümmern, nachts aus dem Bett springen, wenn die Sirene heult“, umriss Karsten Birkholz das vielfältige Spektrum ehrenamtlicher Arbeit. Und unterstrich, dass das Ehrenamt die wichtigste Stütze der Region sei. „Dank der Ehrenamtlichen ist richtig was los bei uns“, spielte er auf Feste und Begegnungen an.

Als „Bürger des Jahres“, ein Titel, den die Jury zum 25. Mal vergab,  wurden am Freitag Peter Wolter als „wichtiges Getriebeteil“ im Verein MöHRe aus Reichenow-Möglin, Brigitte Daue aus Neulewin als jemand, der nie zögert oder Nein sagt, wenn er um Hilfe gebeten wird, und Vera Schröder aus Bliesdorf, die „gute Fee“ der dortigen Heimatstube, ausgezeichnet. „Dit Herz kloppt mir zum Halse raus“, gestand Vera Schröder auf dem Weg von ihrem Sitzplatz nach vorne, wo sich alle Geehrten gemeinsam mit dem Amtsdirektor und dem Vorsitzenden des Amtsausschusses sowie den Laudatoren einfanden.

An derselben Stelle hatten bereits zuvor die beiden Bürgermeister von Bogdaniec und Cedynia das Wort an die Anwesenden gerichtet. Und Konzertmeister Konrad Other hatte gemeinsam mit seiner Frau mit Stücken von Händel und Rossini sowie mit Bratsche und Violine die Turnhalle in einen Konzertsaal verwandelt.

„Was Sie Gutes tun, kommt irgendwann auch zu Ihnen zurück“, sagte Bodaniec´ Bürgermeisterin Krystyna Pławska und dankte für die Unterstützung ihrer Bürger, die durch ein Feuer im Herbst 2018 ihr Zuhause verloren hatten. Außerdem sei der Neujahrsempfang eine gute Gelegenheit, um Dankeschön zu sagen für die gute Zusammenarbeit mit dem Amt Barnim-Oderbruch. Einer Kooperation, von der auch die Bürger profitieren würden, so Krystyna Pławska.

Adam Andrzej Zarzycki, Bürgermeister von Cedynia, betonte, wie sehr er sich auf den Beginn der Bauarbeiten an der Europabrücke zwischen Siekierki und Neurüdnitz freue. Und vor allem auf deren rasches Ende. „Das ist immerhin schon die zweite Brücke zwischen Polen und Deutschland“, freute sich Zarzycki über ein weiteres Zusammenwachsen der Region.

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