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Erweiterung
Vorbau der Judo-Halle wird aufgestockt

Freut sich über Baubeginn: Jürgen Teichmann, Abteilungsleiter Judo im KSC, steht vor der Judo-Halle im SEP.
Freut sich über Baubeginn: Jürgen Teichmann, Abteilungsleiter Judo im KSC, steht vor der Judo-Halle im SEP. © Foto: Gerd Markert
Jens Sell / 12.02.2019, 06:45 Uhr
Strausberg (MOZ) Seit Montag ist die Judohalle auf dem Sport- und Erholungspark in der Landhausstraße eingerüstet. Drei Männer vom Gerüstbau Schreiber aus Schönwalde Glien haben den Job am Morgen begonnen.  Auch die nächsten Gewerke sind an regionale Firmen vergeben. So wird, wenn das Gerüst fertig ist, die Seelower Holzbaufirma Schikowski zunächst das Dach so weit rückbauen wie nötig, um danach das dritte Geschoss auf dem Sozialtrakt vor der Halle in Holztafelbauweise zu montieren. Der Abteilungsleiter Judo im KSC Strausberg, Jürgen Teichmann, ist zuversichtlich: „Wir liegen zeitlich genau im Plan mit dem Baustart heute“, sagte er am Wochenbeginn, „Holzbau, Zimmerer- und Dacharbeiten macht die Seelower Firma Schikowski, die Fenster baut die Strausberger Tischlerei Götze ein. Jetzt steht die Submission für die Außentreppe an. Da haben sechs Firmen die Unterlagen angefordert.“ Weil die KSC-Abteilung für den Erweiterungsbau Fördermittel des Landessportbundes erhält, muss sie wie ein öffentlicher Auftraggeber agieren, also alle Aufträge öffentlich ausschreiben. Jürgern Teichmann und seine Mitstreiter haben schon viel Zeit und Kraft in Antragslyrik und Ausschreibungsformalien investiert, um sich keiner Versäumnisse schuldig zu machen.

Die Ausschreibungen sind alle auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg erschienen. Die für die Holz-Innentreppe und für den Trockenbau sind noch so gut wie ohne Resonanz geblieben. „Da können sich noch Strausberger Firmen bewerben, wir wollen doch, dass das Geld in der Region bleibt“, sagt Jürgen Teichmann.

Vom Erweiterungsbau wird nicht nur die KSC-Abteilung Judo profitieren. Seit ihrer Einweihung 2001 hat sich die Halle zunehmend auch für andere Sportgruppen geöffnet. So nutzen sie die TeamGym des KSC und die Märkische Tanzsportgruppe, die Gymnastikgruppe SG 50plus und die Seniorinnen der Volkssolidarität ebenso wie die männlichen Senioren den Kraftraum. Mit dem Erweiterungsbau soll das noch besser möglich sein. Denn im zweiten Obergeschoss entsteht ein neuer Sportraum von 83 Quadratmetern, so dass kleinere Gruppen nicht immer die Halle blockieren müssen.

Auch wenn Fördermittel fließen, muss doch die Abteilung rund 50 000 Euro Eigenanteil aufbringen. Spenden und Sponsoring wären da willkommen. Immerhin ist die Judoabteilung sportliche Heimat von rund 150 Kindern und Jugendlichen. (js)

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