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Falkenhagens Bürgermeisterin Bärbel Mede ist stolz auf saniertes Ärztehaus und gute Entwicklung der Gemeinde

Wahl-Bilanz
Zusammenhalt als großes Plus

Cornelia Link-Adam / 12.02.2019, 07:15 Uhr
Falkenhagen (MOZ) Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai werden die Gemeindevertretungen, ehrenamtlichen Bürgermeister und Ortsbeiräte sowie der Kreistag neu gewählt. Die MOZ hat Mandatsträger um einen Bilanz gebeten. Heute: Bärbel Mede, Bürgermeisterin der Gemeinde Falkenhagen.

„Die letzte Legislaturperiode ist sehr gut gelaufen und die Zeit schnell vergangen“, sagt Bärbel Mede, parteilose Bürgermeisterin von Falkenhagen. Den Posten als ehrenamtliches Oberhaupt von Falkenhagen, Georgenthal und Regenmantel habe sie sehr gerne gemacht – und will auch eneut dafür kandidieren.

In Falkenhagen habe sich in den vergangenen Jahren viel getan, sagt die 64-Jährige. Einen großen Anteil daran hätten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, des Anglervereins und des Heimatvereins. Aufgelöst habe sich leider aus Altersgründen der Falkenhagener Kunst- und Kulturverein (FKK). Schade findet sie auch, dass der Dorfladen zugemacht hat. Froh macht sie dagegen der gute Zusammenhalt und die weiterhin positive Entwicklung der Gemeinde. „Es gibt eine gute Infrastruktur, Gaststätten, auch ein großes Hotel.  Bauland ist knapp und die Einwohnerzahl stabil bei 700.“

In ihrer Bilanz benennt Bärbel Mede mehrere gelungene Projekte. „Im ersten Jahr der Legislaturperiode haben wir, angeschoben noch durch den alten Bürgermeister, die Seniorentagesstätte in Falkenhagen eröffnen können.“ In der alten Schule werden mit der AWO seither viele Rentner tageweise gepflegt. „Und die Einrichtung ist sehr gut ausgelastet von Bewohnern der umliegenden Dörfer.“

Im zweiten Jahr habe man dank Fördermitteln den Badesteg am Schwarzen See saniert. Die Anlage an der öffentlichen Badestelle werde rege genutzt. „Leider lassen viele Besucher immer wieder ihren Dreck da, das ärgert mich sehr.“ Müll findet sich auch auf den vielen Rundwegen. „Wir schicken in den Sommermonaten zweimal in der Woche jemand zum Sammeln rum, aber das reicht nicht. Viele Falkenhagener Familien sammeln mittlerweile beim Spazierengehen den Unrat mit ein.“ Für die wald- und seenreiche Gemeinde wurde die Schafsbrücke über das Fließ am Mühlenteich wieder errichtet und damit den naturbelassenen Waldweg wieder aktiviert.

Und was war das größte Projekt? „Das war letztes Jahr die Sanierung des Ärztehauses in Falkenhagen“, sagt Bärbel Mede. Nach einem neuen Dach und einer neuen Außenhülle vor vier Jahren konnten über mehrere Fördertöpfe auch Elektro, Sanitär und Umbauten in den Praxen realisiert werden. Das führte aber zu einem dicken Minus in der Haushaltskasse. Das Ärztehaus mit zwei Allgemeinärzten und einem Zahnarzt sei aber ein  wichtiger medizininischer Versorungsstandort neben Seelow und Heinersdorf, betont Bärbel Mede. Im Anbau ziehe auch bald wieder eine Physiotherapie ein. Zudem seien die Arbeiten im Jugendclub fast fertig, gestalte man am Haus dieses Jahr noch die Außenanlagen und baue Rampen an. „Wir haben noch Räume für Logopädie und Ergotherapie frei. Interessenten können sich gern bei mir melden“, wirbt die Bürgermeisterin.

Stolz machen Bärbel Mede die etablierten Arbeitseinsätze zweimal im Jahr. „30 Leute packen immer mit an, um das Dorfbild zu verschönern.“ Einen Sondereinsatz kündigt sie für den 16. Februar an. Von 9 bis 12 Uhr wird am Wilmersdorfer Weg – eine von Autofahrern gern genutzte Abkürzung zur B 5 – die Randbepflanzung gestutzt. „Mitstreiter sind willkommen. Wir treffen uns am Parkplatz an der Mastanlage.“ Falkenhagen plant langfristig auch noch, die zerfahrene Buswendeschleife in Regenmantel neu zu gestalten. Und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft wird es über das Jahr 2019 verteilt auch wieder viele Feste geben – beginnend mit dem Osterfeuer im April.

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