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Personelle Veränderungen bei Jahn Bad Freienwalde

Handball
Emotionen, Tränen und ein Heimsieg zum Abschied

Udo Plate / 07.05.2019, 06:00 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Das letzte Saisonspiel der Brandenburgliga-Handballer des SV Jahn Bad Freienwalde gegen Lok Rangsdorf mit dem 30:23 (11:13)-Erfolg geriet bereits knapp eine Viertelstunde vor dem Anwurf in der Kurstadthalle zur Nebensache. In den Mittelpunkt rückten indes Trainerin Melanie Baier, Johann Schewtschuk, Lars Schäfer, Marc Hieronimus sowie Handballchef Reiner Salomon.

Keine Frage – das hatte Stil: Das Aktiven-Trio wurde von Armin Viert sowie Reiner Salomon, als eine der letzten Abteilungsleiterhandlungen, würdig verabschiedet. Momente der Emotionen und Tränen vor großem Bahnhof in der wiederum proppevollen Kurstadthalle. Das galt in erster Linie für den 27-jährigen Schewtschuk. Als der Blondschopf aus Händen von Rainer Salomon ein Bild mit einigen Szenen seines dreijährigen Wirkens erhielt, kämpfte der temperamentvolle Wirbelwind sichtlich mit den Tränen.

Emotionen vor großem Bahnhof

Besser hatte sich indes bei der gleichen Zeremonie Torsteher Lars Schäfer unter Kontrolle. Trotz merklicher Ergriffenheit legte er noch väterlich seinen Arm um Schewtschuk. Gefasster ließ Freienwaldes Eigengewächs Marc Hieronimus das Abschiedsprocedere nach exakt 16 Jahren Handball im Jugend- und Herrenbereich über sich ergehen. "Ich habe stets gesagt, dass ich im Alter von 30 Jahren einen Schlussstrich ziehen werde. Ab sofort steht meine kleine Familie im Mittelpunkt. Heute werde ich mich noch einmal richtig reinhauen, da ich mich nach den vielen schönen mit unvergesslichen Momente  gespickten Jahren im Bad Freienwalder Dress natürlich mit einem Erfolg verabschieden will", zeigte sich Hieronimus vor dem letzten Auftritt in der Kurstadthalle motiviert wie eh und je.

Lars Schäfer kehrt nach drei, seiner Auffassung nach, tollen Jahren in der Kurstadt zum MTV Altlandsberg zurück. "Auch wenn es drei unvergessliche Jahre in Bad Freienwalde waren und ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, ich möchte nun, da ich in kurzer Zeit Vater werde, ein wenig kürzer treten. Der Zeitaufwand für Training und Spiel ist doch enorm. Ich lebe und arbeite in Berlin und in diesem Radius werde ich nun auch bleiben", verabschiedete sich Schäfer aus der Kurstadt, um demnächst wieder beim MTV Altlandsberg zwischen den Pfosten zu stehen. Johann Schwetschuk gönnt sich sich eine einjährige Pause mit seiner kleinen Familie. "Die Brandenburgliga erfordert seinen Tribut an Zeit und die möchte ich mit meiner Frau und meinem Kind verbringen", so der Rückraumakteur.

Gunnar Kunze neuer Trainer

Den Platz auf der Trainerbank räumte zudem Melanie Baier wieder. Einmal mehr hatte die Übungsleiterin in einer äußerst schwierigen Saisonphase mit der Mannschaft doch noch die Kastanien aus dem Feuer geholt und den Klassenerhalt gesichert. Nachfolger in der nächsten Saison wird Gunnar Kunze aus Altlandsberg.

Sichtlich von den Abschieden ergriffen, kamen die Kurstädter dann im Spiel gegen die Rangsdorfer zunächst so gar nicht auf Touren. Mit 11:13 ging es in die Pause, um anschließend schwungvoll in den zweiten Durchgang zu starten. Am Ende hatten die Kurstädter den Rückstand in einen klaren 30:23-Heimerfolg verwandelt. Der 30. Treffer gelang zudem Marc Hieronimus = wem auch sonst.

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