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Der Große Kurfürst lädt am 2. Juni erneut historische Persönlichkeiten und Gäste in den Kurpark ein. Die Stadtgeschichte steht im Mittelpunkt.

Aufruf
Sammeltassen gesucht

Mit zwei von bisher 20 Sammeltassen: Kristin Schröder-Kolew, Verwaltungschefin der Fachklinik in Bad Freienwalde. Weitere Exemplare werden für die Kurfürstentafel benötigt.
Mit zwei von bisher 20 Sammeltassen: Kristin Schröder-Kolew, Verwaltungschefin der Fachklinik in Bad Freienwalde. Weitere Exemplare werden für die Kurfürstentafel benötigt. © Foto: Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 16.05.2019, 07:30 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Sammeltassen passen doch besser zu diesem Anlass als unser weißes Klinikgeschirr", sagt Kristin Schröder-Kolew, Verwaltungsleiterin der Fachklinik und Moorbad Bad Freienwalde. 20 habe man bereits für die Kurfürstentafel zusammen, erklärt sie. Mindestens noch einmal so viele würden für die historischen Persönlichkeiten benötigt, die diesmal nicht an einer langen Tafel, sondern mehreren schön gedeckten ovalen Tischen Platz nehmen sollen. Sie selbst werde wie schon zur Premiere im Vorjahr in die Rolle der Ehefrau von David Gilly schlüpfen. Der Architekt hatte das Schloss Freienwalde 1798/99 als Sommerwitwensitz für die Königin Friederike errichtet.

Stadtgeschichte zum Anfassen

Als Hofmarschall ist erneut Marco Büchel dabei. Der Vorsitzende des Oberbarnimer Kulturvereins (OKV) gilt als Initiator der Kurfürstentafel, deren Ursprung im Festumzug zur 700-Jahr-Feier von Bad Freienwalde vor drei Jahren liegt. Zwischendurch war 2017 das Jubiläum 333 Jahre Gesundbrunnen gefeiert worden. Und wer sich bei den Festen in Bad Freienwalde auskennt, der weiß, dass es auch einmal Brunnenfeste gab. "Mit der Kurfürstentafel wollen wir Stadtgeschichte erlebbar machen", sagt Marco Büchel. Bei der Frage, wie dies noch mit Kultur und Gesundheitstourismus verknüpft werden könne, habe die Zusammenarbeit zwischen OKV und Fachklinik auf der Hand gelegen. Zugleich erinnerte er an eine ähnliche Veranstaltung in Bad Freienwaldes Partnerstadt Bad Pyrmont – den Fürstentreff. Diese finde auch immer im Juni statt.

Einen Wechsel in Bad Freienwalde gibt es laut Marco Büchel allerdings beim Großen Kurfürsten, der in den vergangenen Jahren von "Hajo" Hans-Joachim Mechelke dargestellt worden ist. "Diese Rolle hat er wirklich gut ausgefüllt, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Aber Aufwand und Anstrengung sind ihm zu groß geworden, sodass wir in Absprache mit ihm einen Nachfolger gesucht haben", erläutert der OKV-Vorsitzende und nennt in dem Zusammenhang Francesco Krienelke. Bevor Reinhard Schmook, Stadthistoriker und Leiter des Oderlandmuseums, die Persönlichkeiten der Kurfürstentafel am 2. Juni – Beginn ist 14 Uhr – vorstellen wird, ist ein gemeinsamer Rundgang durch den Kurpark vorgesehen.

Begleitet wird dieser, so Kristin Schröder-Kolew, durch die Spielleute des Neuenhagener Carneval Clubs. Theodor Fontane alias Hank Teufel dürfe im laufenden Fontanejahr ebenfalls nicht fehlen. Er wird später vor allem darüber berichten, was ihn mit Bad Freienwalde verbindet. Schüler der Fontane-Schule werden ihr Fontanelied präsentieren. Auch Torsten Riemann und Chor treten auf. Dazu gibt es Marktstände, darunter von Jana Knoll mit selbstgemachtem Schmuck, Bogenschießen mit Olympiasiegerin Annette Tunn, Schnellzeichnungen von Barbara Schleuer und das Kinderschminken mit Inge Marzini sowie Mitmachangebote. "Viele der Angebote sind kostenfrei", wirbt die Verwaltungsleiterin. Die Verpflegung übernehme die Küche der Klinik. "Es gibt wieder Erdbeertorte und viele andere selbst gebackene Kuchen." Vor Ort sei außerdem ein Eiswagen der Familie Bosse.

Kontakt

Wer der Fachklinik Sammeltassen für die Kurfürstentafel am 2. Juni spenden möchte, kann sich gern bei der Rezeption melden – am besten erst einmal telefonisch unter 03344 410-0. Die Rezeption ist Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr sowie am Sonnabend 7 bis 17.30 Uhr besetzt. Gesucht werden übrigens auch noch Bowlengefäße, am liebsten mit dazu passenden Gläsern oder Bechern, erklärte die Verwaltungsleiterin Kristin Schröder-Kolew.

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