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Die Schulküche an der Wriezener "Salvador Allende" ist neu gestaltet und eingerichtet worden. Gekocht wurde zur Premiere Spaghetti Bolognese.

Investition
Erster Test für Schülerküche

Haben die neue Schülerküche eingeweiht: Siebtklässler der Wriezener Grund- und Oberschule "Salvador Allende" mit Unternehmer Julian Wachsmann, Schulleiterin Sybille Berner und Bürgermeister Karsten Ilm (hinten rechts).
Haben die neue Schülerküche eingeweiht: Siebtklässler der Wriezener Grund- und Oberschule "Salvador Allende" mit Unternehmer Julian Wachsmann, Schulleiterin Sybille Berner und Bürgermeister Karsten Ilm (hinten rechts). © Foto: Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 13.08.2019, 06:45 Uhr
Wriezen (MOZ) Sprachlos Das Wort fiel am Montagvormittag immer wieder mal, wenn von der neuen Schülerküche die Rede war. Als Erstes waren es wohl die Lehrer um Sybille Berner, die die Grund- und Oberschule "Salvador Allende" in Wriezen leitet. Schließlich haben sie die Schülerküche bereits in der Vorbereitungswoche Ende Juli das erste Mal gesehen. "Die Küche ist top", sagte Sybille Berner und fügte hinzu. "Ich bin begeistert, auch davon, wie gut sie jetzt strukturiert ist." Pläne und Muster, selbst, wenn man aussuchen darf, seien doch etwas anderes als die Realität.

Enger Zeitrahmen

Julian Wachsmann machte auf den kurzen Zeitrahmen zwischen Erstgespräch im Rathaus und Fertigstellung aufmerksam. "Zweieinhalb Monate bei dem baulichen Zustand waren nicht viel", erklärte der Unternehmer aus Altglietzen und dankte in dem Zusammenhang Elektroanlagen Petersdorf, Thomas Zache und seinem Heizungs- und Sanitärinstallationsbetrieb in Wriezen sowie Trockenbauer Guido Meißner aus Hohensaaten. "Das war ein super Zusammenspiel zwischen Stadt, Schule und Handwerkern." Da wollte jetzt auch niemand freiwillig an die Diskussionen erinnern, die es noch im Februar/März gegeben hatte.

Kämmerin Angelika Kerstenski bezifferte die Gesamtkosten auf etwa 38 000 Euro. Eingeschlossen darin seien die Kosten für den Umbau, bei dem zwei Räume zu einem vereint wurden, sowie dem dadurch notwendigen Verlegen von Wasser- und Stromleitungen. Sie war dann auch die Erste, die auf den ebenfalls installierten Notschalter aufmerksam machte, mit dem alle Herde auf einmal ausgeschaltet werden können.

Schulsozialarbeiterin Dagmar Bergmann freute sich unterdessen über 15 von Bürgermeister Karsten Ilm (CDU) mitgebrachte Schülerschürzen. Nach einem Gruppenbild ging es in kleinen Teams an die vier Arbeitsplätze. Das Rezept für Spaghetti Bolognese stand dort auf den Aufgabenzetteln. "Dazu müssen wir erst einmal das Gemüse fein schneiden beziehungsweise hacken", gab Julian Wachsmann vor. "Die Küche sieht schön aus", meinte einer der Jungen neben ihm. "So einen Herd haben wir zu Hause auch", ein anderer.

"Es war mir wichtig, dass heute alles frisch zubereitet wird", erläuterte Karsten Ilm. "Deshalb schnippeln wir." Nur bei den Tomaten aus der Dose habe er sich aus Zeitgründen nicht durchsetzen können, bedauerte er ein bisschen und verriet, selbst gern zu kochen. "Am liebsten mit meiner Frau. Die Kinder verziehen sich meistens. Aber wenn sie dabei sind, macht das auch immer Spaß." Eierkuchen zum Beispiel müssten natürlich werfend gewendet werden.

Obwohl die Wunschliste der Schule abgearbeitet wurde, wie es hieß, war zwischenzeitlich Bedarf an zwei Handrührgeräten entstanden. Die gab es nun ebenfalls – von Schulleiterin Sybille Berner.

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