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Pferdesport
Zahlen, die sich sehen lassen können

Der Kleinste trumpft groß auf: Paul Schröder gehört zur Equipe des Reit- und Fahrvereins Altranft, die die Mannschaftswertung der Turnier- serie um den Sparkassen-Oderlandcup für sich entschied.
Der Kleinste trumpft groß auf: Paul Schröder gehört zur Equipe des Reit- und Fahrvereins Altranft, die die Mannschaftswertung der Turnier- serie um den Sparkassen-Oderlandcup für sich entschied. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 10.09.2019, 02:45 Uhr
Altbarnim (MOZ) Nicht ganz 900 Zuschauer faszinierte das Altbarnimer Herbst-Derby mit exakt 289 Pferden, 157 Dressur- und Springreitern,26 Voltigiermannschaften sowie 15 Kutschen, die sich im Wettbewerb um die Goldene Peitsche bewarben. "Das sind doch Zahlen, die sich sehen lassen können", schwärmte Altbarnims Vereinschef und Turnierleiter in Personalunion Werner Mielenz. Den reinen statistischen Bewertungen ließ Mielenz dann noch die emotionalen Werte folgen.

"Auch wenn mit mir die Pferde jetzt ein wenig durchgehen. Es war eines der besten, wenn nicht gar das beste Herbst-Derby unter meiner Regie. Es waren wirklich alle Rädchen verzahnt und haben ineinander gegriffen. Das fing an bei Christa Grundemann, die eigentlich der Dressur zugetan ist. Aber diesmal war sie das erste Gesicht, das die Besucher erblickten und sie hat charmant den Eintritt kassiert. Zudem sind wir trotz der Unsitte einiger Aktiven, sich für die Prüfungen zu melden und dann doch nicht zu starten, fast gut im Zeitplan geblieben", sprudelte es am Turnierende aus Werner Mielenz nur so heraus.

Da auch das sportliche Niveau hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte, gab es zahlreiche gelungene Auftritte zu bejubeln. So das Finalspringen im Mannschaftswettbewerb der Turnierserie um den Sparkassen-Oderlandcup. Es siegte in Altbarnim das gemischte Team RFV Altglietzen/RFV Wustrow mit Meral Meijer auf Car Pilot, Ralf Eisert auf Candela und William Thieme auf Balique vor den Amazonen des PferdeSV Oderland mit Lillien Krämer auf Ben Johnsen, Manja Koppe auf Mandira und Iris Schubert auf Monaco. Die Geamtwertung entschied indes der RFV Altranft mit Pauline Porst auf Achilles, Bernd Senftleben auf Cody und Paul Schröder auf Cute and Clever zu ihren Gunsten. In Altbarnim langte es für die strahlenden Gesamtsieger diesmal allerdings "nur" zu Platz drei.

Den großen Preis von Altbarnim, ein M*-Springen mit Stechen, gewann mit Wolfgang Piehl auf Esprit vom Reitsportzentrum Waldesruh Hoppegarten der dienstälteste Teilnehmer. Der mittlerweile 68-jährige Piehl ist nicht nur mehr als ein halbes Jahrhundert auf den Reitplätzen erfolgreich unterwegs, sondern sicherte sich auch den Erfolg in der Gesamtwertung des Sparkassen-Oderlandcups in der großen Tour.

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