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Alle elf Kandidaten für das Kinder- und Jugendparlament in Wriezen wurden gewählt. Ursprünglich geplant wurde mit 18 "Parlamentariern".

Mitbestimmung
Elf Kinder und Jugendliche im Wriezener Parlament

Symbolfoto: pixabay
Symbolfoto: pixabay © Foto: pixabay
Anett Zimmermann / 20.09.2019, 06:45 Uhr - Aktualisiert 20.09.2019, 08:54
Wriezen (MOZ) Die Stimmzettel zur Wahl des Kinder- und Jugendparlaments sind am Mittwochvormittag im Beisein von zwei Schülern aus der Grund- und Oberschule "Salvador Allende" sowie zwei interessierten Bürgerinnen im Wriezener Rathaus geprüft worden. Darüber berichtete Angelika Kerstenski, Fachbereichsleiterin Zentrale Dienste und Finanzen auf Nachfrage dieser Zeitung.

Hintergrund ist, dass es nur elf Bewerber um die analog zur Stadtverordnetenversammlung ursprünglich 18 vorgesehenen Sitze in dem Gremium gab. "Wir sind mit der Zahl der Bewerber dennoch glücklich", sagte Angelika Kerstenski und weiß um Nachfragen und Diskussionen zu dem Thema. "Für die Wahl eines Kinder- und Jugendparlaments gibt es keine vorgeschriebenen Regeln", erklärte sie. Man habe sich bei den Vorbereitungen in Wriezen jedoch darauf verständigt, die Wahl in Anlehnung an das bekannte Verfahren zum Beispiel bei Kommunalwahlen durchzuführen.

"Das heißt, dass vorab ein Stichtag für die Abgabe der Bewerbungen und auch zwei Wahltermine festgelegt worden sind." So habe es zuvor zum Beispiel Hinweise auf anstehende Klassenfahrten gegeben, erläuterte Angelika Kerstenski. Darauf habe man mit Blick auf die gewünschte Beteiligung an der Wahl Rücksicht genommen.

214 Stimmzettel überprüft

Von den 940 Wahlberechtigen im Alter zwischen zehn und 27 Jahren hätten 214 ihre Stimme abgegeben. Nur zwei Stimmzettel seien ungültig gewesen, wobei die Fachbereichsleiterin Unwissenheit oder Unsicherheit bei Jüngeren vermutet, weil einmal kein Kandidat beziehungsweise einmal alle Kandidaten angekreuzt waren. So gesehen seien die jungen Wähler viel disziplinierter gewesen als manch Erwachsener bei den vorangegangenen Wahlen in diesem Jahr.

Weil für das Kinder- und Jugendparlament jeder Wahlberechtigte eine Stimme hatte, war letztlich auch die Chance groß, dass es alle elf Kandidaten in das Gremium schaffen, bestätigte Angelika Kerstenski. Sie erhalten heute ab 17.30 Uhr auf der Bühne zum Weltkindertag auf dem Marktplatz in Wriezen nun auch die Einladung zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am 26. September. Dort soll die offizielle Ernennung erfolgen.

Die erste Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments ist für den 29. Oktober vorgesehen. Es werde, so Angelika Kerstenski, pädagogisch auch durch den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Oderbruch und den Kreis-Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland begleitet.

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