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Kegeln
KV Gut Holz Wriezen muss sich dem Bundesligisten geschlagen geben

Die beiden Mannschaften Gut Holz Wriezen und SV Pöllwitz trafen in der dritten Pokalrunde aufeinander.
Die beiden Mannschaften Gut Holz Wriezen und SV Pöllwitz trafen in der dritten Pokalrunde aufeinander. © Foto: Verein
Dagmar Cybulla / 07.11.2019, 11:00 Uhr
Wriezen (Robert Wagner) David gegen Goliath hieß es im Aufeinandertreffen der Verbandsliga-Keglerinnen von Gastgeber Gut Holz Wriezen gegen die Frauen vom thüringischen Erstligisten SV Pöllwitz. Es war das Spiel in der dritten Runde des Pokalwettbewerbs des Deutschen Keglerverbandes Classic (DKBC). Die Gäste setzten sich letztlich mit 4:2-Zählern sowie 3191:3072 Holz durch und zogen ins Achtelfinale ein.

Auf dem Papier konnten die Gäste von vornherein die besseren Resultate in der laufenden Spielsaison aufweisen. Die Herausforderung bestand für sie darin, auf der fremden und ungewohnten Wriezener Anlage klar zu kommen. In der ersten Runde konnten beide Mannschaften mit je einen Mannschaftspunkt ergatterten. Allerdings hatten die Thüringerinnen bereits ein Plus von 45 Holz erzielt.

In der zweiten Runde hatten die beiden Wriezener Starterinnen nicht ihren kampfstärksten Tag erwischt. Beide Mannschaftspunkte gingen dabei an die Gäste, die sich redlich bemühten, die Gesamtholzzahl ihrer Mannschaft nicht einzubüßen. Sie erhöhten diese um weitere 25 Holz auf nunmehr 70 Zähler. Im dritten und entscheidenden Durchgang wurden vom Gastgeberteam die bisher besten Spielerinnen der Saison und auf Seiten des SV Pöllwitz mit Diana Langhammer die Vierte der aktuellen Rangliste der 1. Bundesliga auf die Bahnen geschickt. Allein Wriezens Heike Hülse gelang ein Mannschaftspunkt. Das reichte natürlich nicht mehr, um die Gegnerinnen in dieser Partie noch einzuholen. Am Ende gewannen die Frauen aus Thüringen verdient die Einzelduelle mit 4:2 Mannschaftspunkten und mit der höheren Gesamtholzzahl von 3191:3072 und das Spiel insgesamt mit 6:2 Punkten.

Nur neun Fehlwürfe

Hervorzuheben ist, dass die Mannschaft des SV Pöllwitz insgesamt nur neun  Fehlwürfe verbuchte. Imposant war weiterhin, dass zwei Spielerinnen ohne Fehlwürfen ihr Spiel beendeten. Die beste Kegelrinnen der Pokalpartie kamen vom Gast und waren Diana Langhammer mit 575 Holz, gefolgt von ihrer Mannschaftskameradin Anna Müller mit 566 Kegel. Bei den Wriezenerinnen erzielte Lina-Marie Lehmann mit 528 Holz Bestmarke.

Natürlich war das Treffen für die Frauen aus Wriezen ein unvergessenes Erlebnis. So verlief auch die Verabschiedung nach dem Spiel sehr herzlich und die  Bundesliga bedankten sich für die angenehme sportliche Atmosphäre.

Unter den Vereinen verabredete man sich schließlich für ein Rückspiel, das dann auf der Heimbahn des SV Pöllwitz im Kegelsportzentrum Zeulenroda ausgetragen werden soll.

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