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Volleyball
Endlich ein gelungener Heimcoup

Kapitän Dirk Böckermann begrüßt mit dem Neuenhagener Ralf Engel (links) einen neuen Gönner im Sponsorenpool der Wriezener. Der Zahnarzt und Vater des TKC-Akteurs Basti Engel hatte T-Shirts mit dem Aufdruck einer Aufforderung zum Lächeln im Gepäck.
Kapitän Dirk Böckermann begrüßt mit dem Neuenhagener Ralf Engel (links) einen neuen Gönner im Sponsorenpool der Wriezener. Der Zahnarzt und Vater des TKC-Akteurs Basti Engel hatte T-Shirts mit dem Aufdruck einer Aufforderung zum Lächeln im Gepäck. © Foto: Udo Plate
Udo Plate / 19.11.2019, 06:00 Uhr
Wriezen (MOZ) Selbst einen Satzgewinn erlaubte Volleyball-Drittligist TKC Wriezen den Gästen von Preußen Berlin nicht: Zwar waren die Hauptstädter im zweiten Durchgang ganz dicht an einem Satzgewinn dran, allerdings gab es am Ende keine zwei Meinungen, dass der 3:0-Sieg der Schützlinge von Cheftrainer Tom Schwenk in Ordnung ging. Mit 25:20, 27:25 sowie 25:20 behielten die Wriezener verdientermaßen die drei Punkte.

Mit dem 3:0-Auswärtserfolg in der vergangenen Woche in Kiel und zusätzlich beflügelt durch die Zuwendung des Neuenhagener Zahnarztes Dr. Ralf Engel startete das TKC-Ensemble voller Selbstvertrauen. Entwickelte sich zu Spielbeginn noch für wenige Aufschläge ein offener Schlagabtausch, setzten sich die Gastgeber um den überragenden Zuspieler Peter Itzigehl souverän ab. Immer wieder brachte der ballgewandte Zuspieler seine Angreifer mit millimetergenauen Zuspielen in aussichtsreiche Positionen oder aber machte ebenso fintenreich wie raffiniert gleich selbst die Punkte.

"Diese kleine Gästeschwäche haben wir endlich einmal genutzt", jubelte TKC-Vereinschef und Hallenmoderator in Personalunion Ulf-Michael Stumpe. Schnell enteilte die Heimtrupe auf 14:8. Es folgten Wechselprobleme bei den Hauptstädtern, die den weiteren Wriezener Spielfluss allerdings nur kurzzeitig beeinflussten. Die Schwenk-Schützlinge behielten trotz der langen Pausen ihre Linie bei und nach 29 Minuten war es das TKC-Eigengewächs Jordan Heyer, der den Punkt zum Satzgewinn und der 1:0-Führung über die Außenposition erschmetterte.

Jordan Heyer dreht mächtig auf

Ein Erfolgserlebnis, das dem geschmeidigen Angreifer im zweiten Durchgang nachhaltig Auftrieb geben sollte. Zunächst verlief der Abschnitt bis zum 6:6 auf Augenhöhe, ehe eben Jordan Heyer mit einer famosen Aufschlagserie für einen satten Vorsprung sorgte. 15:9 lautete der Zwischenstand. Damit schienen die Gastgeber den Abschnitt bereits zu ihren Gunsten entscheiden zu haben. Doch der Schein trog. Die Preussen bäumten sich, angefeuert von Übungsleiterin Romy Richter, nochmals auf und verkürzten den Rückstand kontinuierlich Punkt um Punkt. Wriezen hatte fortan mehr als Mühe, das nicht unerhebliche Aufflackern der energischen Gegenwehr zum Erlöschen zu bringen. Auch, da die beiden Unparteiischen mit mehr als diskutablen Entscheidungen einen Wriezener Satzgewinn zunächst verhinderten. Vielmehr hatten die Gäste plötzlich beim Stand von 24:25 Satzball. Die gefestigten Gastgeber bekamen noch die Kurve, bevor größeres Unheil über sie hereinbrach. Mit drei Punkten in Folge robbten sich die TKC-er zum 27:25.

Berlins Gegenwehr erlahmt

"Das war eine ganz entscheidende Phase in der Begegnung. Wir müssen noch lernen, unabhängig vom Stand unser Spiel zu machen", analysierte Stumpe. Der Satzverlust nach abermals 29 Minuten Spielzeit versetzte den Berlinern merklich einen Knacks.

Im dritten Abschnitt hatten sie den nun immer stärker auftrumpfenden Hausherren nicht mehr viel entgegenzusetzen. Spätestens mit der Einwechslung von Maksims Rostovcevs, der umgehend mit einer Aufschlagserie glänzte, hatte die Schwenk-Truppe leichtes Spiel. Sie hielt die Konzentration hoch und nach nur 22 Minuten war die Partie mit abermals 25:20 beendet.

TKC Wriezen: Dirk Böckermann, David Westpfahl, Lukas Schaus, Basti Engel, Toni Wenzlaff, Jordan heyer, Maksims Rostovcevs, Peter Itzigehl, René Stadie

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