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In Reichenow wurde am Schloss erstmals über zwei Tage gefeiert. Viel Zulauf gab es auch in Prädikow an der Kirche.

Weihnachtsmärkte
Bunter Bummel zum Adventsstart

Thomas Berger / 02.12.2019, 20:13 Uhr
Reichenow/Prädikow Wir haben in der MOZ davon gelesen, und jetzt schauen wir uns hier um", erklärten am Sonnabendnachmittag kurz nach dem Start Marion und Wilfried Kiesel beim Rundgang auf dem Reichenower Weihnachtsmarkt auf dem Schlossvorplatz. Zusammen mit der Mutter bzw. Schwiegermutter Marlene Hendrysiak, die unlängst von Sachsen-Anhalt nach Strausberg übergesiedelt ist, war das Ehepaar als Erstbesucher ebenso wie Stammgäste sehr angetan von dem breiten Angebot. Während die Sonne bei niedrigen Temperaturen, aber ohne den Niesel vom Vorjahr die Fassade des von Familie Eilers betriebenen Schlosshotels in ein noch wärmeres Gelb tauchte, zogen die Düfte vielfältiger kulinarischer Verlockungen über das Gelände.

Ganz schön windig sei es am Vortag bei den letzten Vorbereitungen gewesen, berichtete Renate Wolter vom Kultur- und Heimatverein MöHRe, der den Weihnachtsmarkt vor anderthalb Jahrzehnten an anderer Stelle aus der Taufe gehoben hat, nun in enger Kooperation mit Gemeinde und Schlossbetreibern organisiert. Die Frauen, die im Keller das Basteln mit den Kindern betreuten, kamen nach dem ersten Ansturm bei Auftakt erst eine Stunde später kurzzeitig zum Durchatmen, um bei einer Pause selbst einmal von den kulinarischen Angeboten zu kosten. Stärkung für den nächsten Schwall an Gästen, der nach unten kam, wo auch der blinde Korbmacher Enrico Elsholz zugange war.

Der Freienwalder ist einer der Beteiligten schon fast mit dem weitesten Anreiseweg, denn die meisten kamen unmittelbar aus den drei Ortsteilen und allernächster Umgebung. Seien es Janina Langner mit ihrer Knopptopp-Keramik, die Anwohnergemeinschaft Neue Dorfstraße, Martin Hollants und Team mit den beliebten belgischen Waffeln, MöHRe selbst oder familiäre Teams mit ihren Offerten. Textiles da, dort wiederum Tee, Badesalz undDekoratives am Stand von Ute Carlowitz, die mit ihrer Naturmanufaktur "Rosentraum" bald auch Kurse anbieten will.

Mehr Zulauf als je zuvor verzeichnete der Weihnachtsmarkt des Fördervereins Prädikower Dorfkirche am Sonntagnachmittag, der sich diesmal auch bei passendem Wetter über den ganzen Kirchgarten erstreckte. Konstantin Behnen stand am Grill, der umstriebige und auch schon am "Dorfwohnzimmer" tatkräftig beteiligte Sven Jahn an den Waffeleisen, Andi Loose bot selbstgemachten Marzipanlikör, "Prädikower Hexentee" und Rumkugeln. Derweil drehte der Weihnachtsmann seine Runden auf dem Platz, schenkten im Kirchenvorraum die eifrigen Helferinnen große Mengen an Glühwein und Kaffee zum ergänzenden Kuchenangebot aus.

Musikalisches und Basteleien

Natürlich gab es draußen an einem weiteren Stand, betreut von Ute Schimanek von Mellis kleine Farm aus Harnekop, auch das beim Adventsbasteln vor einer Woche Gefertigte. Die Sangesfreunde Prädikow hatten eingangs "Morgen kommt der Weihnachtsmann", "Sind die Lichter angezündet" und weitere Lieder angestimmt, den musikalischen Reigen schloss später der Müncheberger Posaunenchor mit einer Bläserandacht. Zwischendurch las Vereinschefin und Bürgermeisterin Simona Koß noch Märchen für alle kleinen Gäste.

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