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Gesundheit
Sorge in Bad Freienwalde um das Trinkwasser

Der Nitratgehalt im Trinkwasser überschreitet dem Umweltbundesamts zufolge seit mehreren Jahren nur sehr selten den Grenzwert.
Der Nitratgehalt im Trinkwasser überschreitet dem Umweltbundesamts zufolge seit mehreren Jahren nur sehr selten den Grenzwert. © Foto: Lino Mirgeler
jk / 22.05.2020, 21:04 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Der geplante Bau des Tesla-Werks in Grünheide beschäftigt auch die Bürger im Landkreis Märkisch-Oderland, wie sich auf der Verbandssitzung des Trink- und Abwasserverbandes (TAVOB) am Mittwoch in Bad Freienwalde zeigte. So wurde während der Bürgerfragestunde die Frage gestellt, ob mit dem Bau des Tesla-Werks eine Abgabe von Trinkwasser oder eine Aufnahme von Schmutzwasser von Seiten des Landkreises geplant sei.  "Dafür gibt es keine Anträge und so sind auch keine Auswirkungen zu erwarten", erklärte TAVOB-Geschäftsführer Johannes Schwanz dazu.

Bad Freienwaldes Bürgermeister Ralf Lehmann ergänzte: "Es gibt Anfragen an die umliegenden Landkreise und Kommunen, zu prüfen, ob sie noch Flächen für Gewerbeansiedlungen zur Verfügung haben." Diese könnten durch Betriebe, die im Zuge der Tesla-Ansiedlung in die nähere Umgebung des Werks ziehen, benötigt werden, erläuterte Lehmann. Und wenn es neue Gewerbeansiedlungen im Landkreis oder auch direkt in Bad Freienwalde gebe, wirke sich dies künftig natürlich auch auf die benötigte Menge an Trink- und die abgegebene Menge an Schmutzwasser aus, so Lehmann.

Eine unmittelbare Auswirkung des Tesla-Werkes in Grünheide sei also nicht zu erwarten, eine mittelbare dagegen schon, machte der Rathauschef der Kurstadt deutlich, dass man das eine vom anderen trennen müsse, um Missverständnisse zu vermeiden.

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