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Touristische Anbieter erhoffen sich mit kostenlosem Service bessere Auslastung der Angebote an den Radwegen / EU-Fördermittel bewilligt

Netz der E-Bike-Ladestationen wird dichter

Hier kann man Strom tanken: In der Seelower Touristinfo hat Angelika Voigt gerade die von der Sewoba gesponserten E-Bikes aufgeladen. Der Service ist kostenfrei
Hier kann man Strom tanken: In der Seelower Touristinfo hat Angelika Voigt gerade die von der Sewoba gesponserten E-Bikes aufgeladen. Der Service ist kostenfrei © Foto: MOZ/Ulf Grieger
Ulf Grieger / 15.08.2017, 19:09 Uhr
Seelow/Lebus/Golzow (MOZ) Der Landkreis Märkisch-Oderland erhält Interreg-Mittel für den Radwegeausbau. Mit den Projektpartnern Stadt Gorzow, den Gemeinden Hoppegarten und Letschin sowie dem Amt Golzow und der Arbeitsinitiative Letschin kann sich der Kreis über eine Förderung in Höhe von 3,16 Millionen Euro für den Ausbau der grenzüberschreitenden Radewegeinfrastruktur freuen.Das vom Kreis eingereichte Projekt "Hauptstadt-Route EV2/R1" umfasst den Ausbau der EuroVelo-Hauptstadt-Route beziehungsweise des Europaradweges R1 auf einer Länge von 5390 Metern, die Errichtung von elf E-Bike-Ladestationen sowie die digitale Datenerfassung und langfristige, nachhaltige Darstellung im Internet und in Geoportalen. Es führt auf beiden Seiten der Oder zu Lückenschlüssen.Die Gesamtlänge der EV2/R1 beträgt in Märkisch-Oderland 130 Kilometer.

Die neuen Ladestationen für E-Bikes werden in Golzow, Zechin, Letschin, Bad Freienwalde, Altlandsberg, Küstrin-Kietz, Neuhardenberg, Buckow und Wulkow stehen. Diese neuen Stationen werden das bestehende Netz an Auflademöglichenkeiten noch verdichten. In Seelow, Schönfließ, Lebus , Groß Neuendorf, Friedersdorf, und vielen anderen Orten an den Radwegen gibt es bereits die Möglichkeit.

Allerdings ist die nicht überall leicht zu finden, wie ein Vor-Ort-Besuch in Lebus zeigt. Dort bietet die Touristinformation im Kulturhaus den Service an. "Allerdings wird hier nicht oft danach gefragt", erklärte Heike Riegner. Möglicherweise liegt das auch an der fehlenden Ausschilderung. Denn rund um das Kulturhaus oder am Oder-Neiße-Weg weist kein Schild darauf hin, dass man die E-Bike-Batterie dort aufladen kann. "Der Service für die Radler ist kostenfrei. Wir wollen ja, dass sie in der Stunde, in der sie ihre Bikebatterie aufladen, die Angebote vor Ort nutzen."

Hinweisschilder gibt es übrigens beim Tourismusverband Seenland Oder-Spree. Mit der Einladung "Akku laden? Gerne!" können die Stationen die Radler auf die richtige Spur bringen, erklärte Angelika Voigt von der Seelower Tourist-Info. Dort wird am Schaufenster darauf hingewiesen. Etliche Seelower Einrichtungen bieten ebenfalls den Service an wie die Gedenkstätte, das Waldhotel Diedersdorf, der "Adler" oder der Brandenburger Hof.

Seit heute lädt auch das Filmmuseum in Golzow zum Aufladen ein. Das entsprechende Schild des Tourismusverbandes wurde angebracht. Denn dort werden sich in den kommenden Monaten auch die Radwege zum Bahnhof und nach Letschin verbessern. 2018 soll die Lücke des R1 zwischen Zechin und Wollup geschlossen werden. Damit werden zwei Wegenetze verbunden.

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