Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de
Unser Gewinnspiel zu Weihnachten - Heute 100€ gewinnen

Wriezens Drittliga-Volleyballer besiegen PSV Neustrelitz mit 3:2

Rückstand noch gedreht

Atem anhalten: Den Ball mit den Blicken ins Aus geguckt haben die Wriezener Dirk Böckermann, Matthias Lichtenheldt, Johannes Storn und Mirko Schweitzer (von links). Das war dann der entscheidende Punkt zum Satzgewinn und 1:1-Ausgleich gegen den PSV Neustr
Atem anhalten: Den Ball mit den Blicken ins Aus geguckt haben die Wriezener Dirk Böckermann, Matthias Lichtenheldt, Johannes Storn und Mirko Schweitzer (von links). Das war dann der entscheidende Punkt zum Satzgewinn und 1:1-Ausgleich gegen den PSV Neustr © Foto: MOZ/Udo Plate
UPLATE / 08.11.2017, 05:59 Uhr
Wriezen (MOZ) Die Drittliga-Volleyballer des TKC Wriezen bleiben in der Erfolgsspur - zumindest daheim. Mit einem 3:2 (14:25, 25:22, 25:19, 19:25, 15:11) bezwangen die Mannen von Trainer Jürgen Treppner den PSV Neustrelitz.

Im ersten Abschnitt hatten die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern das Geschehen sicher im Griff. Vor allem die wuchtigen Angaben bereiteten den Gastgebern erhebliche Probleme. Folglich steuerte das PSV-Ensemble einem locker-leichten Satzgewinn entgegen. Nach 24 Minuten hatte Neustrelitz mit 25:14 die 1:0-Satzführung eingetütet.

Alles deutete auf eine einseitige Angelegenheit hin, doch Treppner gelang es, seine Schützlinge wieder aufzurichten. "Der Coach hat uns klar gemacht, dass es so nicht weitergehen würde", sagte TKC-Angreifer Sebastian Luther, der in der Folgezeit zum großen Motivator auf und neben den Feld avancierte.

Im zweiten Durchgang erwischten die Hausherren den besseren Auftakt und legten ein 4:1 vor. Sie transportierten den Vorsprung mit 25:22 ins Ziel. Dieser knappe Satzgewinn sollte auch ein Hinweis darauf sein, dass das TKC-Ensemble keineswegs gewillt war, sich kampflos in die erste Heimschlappe zu ergeben.

Vielmehr schwang sich der TKC zu prächtiger Form auf. Der schnellen 9:6-Führung der Wriezener liefen die Norddeutschen den gesamten dritten Abschnitt hinterher, ohne das Blatt nochmals wenden zu können. Der TKC machte den Sack mit 25:19 zu. Selbst der stets reservierte Treppner konnte bei einigen Ballwechseln nicht anders, als jubelnd die Beckerfaust gen Hallendecke zu recken.

Im vierten Satz fing sich Neustrelitz wieder und entwickelte vor allem im Angriff die gewünschte Durchschlagskraft. Am Ende behielten die PSV-Akteure souverän mit 25:19 die Oberhand und glichen zum 2:2 aus. Sehr zum Ärger von Sebastian Luther. Seine kleine Privatfehde mit einigen Neustrelitzer Akteuren wollte er unbedingt mit einem Sieger-Pils beenden.

Da kam der fünfte und entscheidende Durchgang genau richtig, um noch einmal groß aufzutrumpfen. Gesagt, getan: Mit 15:11 in etwas mehr als einer Viertelstunde entschieden die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten.

"Ein wenig gegen den Kontrahenten frotzeln, gehört dazu. Es wird nicht persönlich beleidigt oder unter der Gürtellinie agiert. Mit Spielende ist alles vergeben und vergessen. Da ist dann das gemeinsame Bierchen das erklärte Ziel aller Spieler", sagte Luther nach dem Matchball.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG