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Zechins Verbandsliga-Akteure aus dem Oderbruch erreichen in Friedrichshain eine Punkteteilung

SG Zechin kommt mit blauem Auge davon

Händedruck nach dem Remis: Zechins Kapitän Robert Lehmpfuhl (links) mit Friedrichhains Stefan Mitranga.
Händedruck nach dem Remis: Zechins Kapitän Robert Lehmpfuhl (links) mit Friedrichhains Stefan Mitranga. © Foto: SG Zechin
UPLATE / 10.01.2018, 05:11 Uhr
Zechin (MOZ) Mit einer glücklichen Punkteteilung starten die Classic-Kegler der SG Zechin in das neue Jahr. Die Oderbrücher ergatterten beim heimstarken BSV Grün-Weiß Friedrichshain ein 4:4-Remis.

Dass die Gäste nicht mit leeren Händen die Rückreise antraten, verdankten sie in erster Linie der erreichten Holzzahl. Mit 3080:3091 Kegeln hatten sie knapp die Nase und kamen nochmal mit einem blauen Auge davon. Dies auch, weil die Gastgeber nicht ihr volles Potenzial ausschöpften. Dennoch wäre aufgrund der höheren Gesamtholz durchaus ein Auswärtserfolg für die Gäste im Bereich des Machbaren gewesen. Allein: Der Konjunktiv hat bekanntlich noch keine Begegnung entschieden.

Der Auftakt lief für den BSV ganz nach seinen Erwartungen, da beide Duelle gewonnen und ein Plus von 19 Kegel erzielt wurden. Beginnend mit Sven Blechstein (510) und Marco Maruschke (524) gelang es Zechins Startduo aus Steffen Paulus (499) sowie Thomas Buchholz (516), wenn auch knapp, in Schach zu halten. Für die Oderbrucher galt es nun im zweiten Durchgang die Wende einzuläuten. Mit diesem Vorsatz startete die Mittelachse aus Karsten Trabs (530) und Karsten Glatzer (522) äußerst erfolgsversprechend. Besonders Trabs konnte seinen Gegner Christoph Scholta (467) zu jeder Zeit übertrumpfen und gewann den ersten Mannschaftspunkt der Greens mit einem deutlichen 4:0 nach Satzpunkten.

Glatzer indes musste sich einen zunehmend stärker werdenden Marcel Schminke (532) schlussendlich geschlagen geben. Dennoch lagen die Zechiner nunmehr mit 34 Holz in Führung, aber in den Duellen gerieten die Oderbrücher mit 1:3 ins Hintertreffen.

Der letzte Durchgang sollte die Entscheidung herbeiführen. Der Ausgang der Partie war, wie so oft, in jeder erdenklichen Variante möglich. Das Schlusspaar aus Marco Specht (490) und Andy Seidemann (534) hatten gegen BSV-Akteure Silvio Kurtz (481) sowie Stefan Mitrenga (566) ihre Schwierigkeiten. Für Specht sollte es diesmal ein harter Kampf mit der Bahnanlage werden. Trotzdem schaffte er es sich am Ende mit den letzten Würfen abzusetzen, um einen wichtigen Zähler gegen Kurtz zu verbuchen. Nun hieß es für Seidemann, die übrigen Kegel zu verteidigen, um ein Remis zu verwirklichen. Denn kein Weg führte an Mitrenga vorbei, der mit Abstand die beste Leistung der Partie erspielte. Letztlich verblieben elf Holz auf der Habenseite der Oderbrucher, die den Punktgewinn perfekt machten.

Kapitän Robert Lehmpfuhl gab sich dennoch kritisch: "Normalerweise fühlt sich ein Remis gegen einen schweren Gegner auf einer anspruchsvollen Bahnanlage immer als Sieg an. Diesmal jedoch, können wir mit unserer Vorstellung nicht zufrieden sein. Wir haben zahlreiche Chancen liegen gelassen und können uns glücklich schätzen, dass wir noch mit einem blauen Auge davongekommen sind".

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