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Traditioneller Neujahrsempfang des Lebuser Heimatvereins/Danksagung an alle Förderer und Partner

Verein
Mit Klabund, Fontane und Heimatkunde

Im Erdgeschoss des Lebuser Museums: Martin Petzel vom Landesamt für Archäologie und der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Frank Slawinski erläuterten neu gezeigte Bodenfunde.
Im Erdgeschoss des Lebuser Museums: Martin Petzel vom Landesamt für Archäologie und der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Frank Slawinski erläuterten neu gezeigte Bodenfunde. © Foto: Ingo Mikat
Ingo Mikat / 29.01.2018, 06:49 Uhr
Lebus (MOZ) Freitagabend fand im Museum Haus Lebuser Land der traditionelle Neujahrsempfang des Heimatvereins statt. Musikalisch umrahmte die Veranstaltung ein Gitarrenduo mit den Musikern Jonas Techen und Andre' Costina. Im Erdgeschoss des Museums präsentierte der Verein mit Martin Petzel vom Landesamt für Archäologie Bodenfunde des ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegers Frank Slawinski aus der Umgebung von Lebus. Vorsitzender Günter Fehling freute sich, dass neben vielen Mitgliedern auch zahlreiche Freunde, Sponsoren und Unterstützer des Vereins der Einladung zur Veranstaltung folgten. Einige von ihnen, wie die Pfarrerin Katharina Falkenhagen, die Leiterin der Gedenkstätte Seelower Höhen, Kerstin Niebsch, sowie vom polnischen Partnerverein aus Witnica, Zbigniew Czarnuch, begrüßte er, stellvertretend für die zahlreichen Gäste persönlich. Anschließend dankte Günter Fehling allen ehrenamtlich im Heimatverein, in Arbeitsgemeinschaften und dem Vorstand Tätigen. Besondere Anerkennung erfuhren die Mitglieder des Museumsbeirates sowie die langjährigen Ausstellungsgestalterinnen Helga Töpfer und Elke Frese. Schließlich dankte er zudem der Stadt Lebus, den Stadtarbeitern, der Arbeitsinitiative Letschin sowie allen Bürgern, die die Arbeit des Heimatvereins unterstützten.

Günter Fehling erinnerte an eine Lesung zu Günter Eich, an einen Vortrag über Martin Luther durch Prof. Dr. Klaus Vetter, an eine Naturwanderung mit Werner Weiß, an historische Führungen durch Stadtchronist Manfred Hunger und an drei Arbeitseinsätze an den Lebuser Adonisröschenhängen.

Im vergangenen Jahr richtete sich zudem etliche Vereinsenergie auf die Darstellung der Geschichte der regionalen Landwirtschaft. Dazu fand unter anderem eine Lesung mit dem Reitweiner Autor Hans-Jürgen Schmelzer statt. Im Januar eröffneten die Vereinsmitglieder außerdem unter dem Titel: "Vom Ackerbau bis zur industriellen Landwirtschaft in Lebus" im Museum Haus Lebuser Land eine Sonderausstellung, die insgesamt über 500 Gäste besuchten. Positiv entwickelten sich, wie der Vereinsvorsitzende weiter schilderte, zugleich die materiellen Bedingungen der Vereinsarbeit im Museum. Eine neue Küche bestand ihre ersten Bewährungsproben, ein neuer Archivraum wurde eingerichtet und kurz vor dem Neujahrsempfang erfolgte eine Umgestaltung des Eingangsbereiches. Schließlich konnte der Verein, dank einer Spende, für noch bessere Präsentation von Filmen und Fotos in Ausstellungen, einen neuen Monitor anschaffen.

Auch für das Jahr 2018 haben sich die Lebuser Heimatvereinsmitglieder viel vorgenommen. Von den Vorhaben, die auf der Internetseite des Vereins einsehbar sind, erwähnte der Vereinsvorsitzende unter anderem einen neuen Naturvortrag mit Günter Weiß (schon am 2. Februar) und eine Veranstaltung unter dem Motto: "Mit Fontane im Oderland" mit Detlef Bierstedt im Lesekreises. Am 2. März hält Ortschronist Manfred Hunger einen Vortrag über die Geschichte des Ortsteils Tirpitz. Im April soll im Museum Haus Lebuser Land eine Sonderausstellung über den Schriftsteller Alfred Klabund, dem Enkel des Lebuser Apothekers Hermann Henschke eröffnet werden.

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