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Freiwillige Feuerwehr
15. Seelower Nachtpokallauf

Josefine Jahn / 29.04.2018, 20:30 Uhr - Aktualisiert 02.05.2018, 12:27
Seelow (MOZ) Zum 15. Mal hat am Sonnabend der Seelower Nachtpokal im Löschangriff stattgefunden. Insgesamt 26 Mannschaften waren angereist, um sich bei Dunkelheit in der Sparkassen-Arena zu messen. Im Anschluss konnte zu Musik von DJ College Boy Solo getanzt werden.

Trotz des Regens, der mit Einbruch der Dunkelheit über der Sparkassen-Arena in Seelow leicht einsetzte, ließen sich die 24 Männer- und zwei Frauenmannschaften nicht aus der Ruhe bringen, gaben beim Wettkampf um den schnellsten Löschangriff ihr Bestes. Zwar klagen die Wehren vielerorts über Nachwuchsmangel, der sich auch bei Wettkämpfen bemerkbar macht. Dennoch zieht Candy Schmiedeke, Stadtbrandmeister in Seelow, eine positive Bilanz: „Ich bin absolut zufrieden. Hier in der Region ist diese Veranstaltung noch eines der Highlights.“

In seiner Begrüßungsrede hatte Schmiedeke allen Teilnehmern viel Erfolg gewünscht, sich eine Bestzeit von 22 Sekunden ausgemalt. Die hatte in vergangenen Jahren das Team aus Genschmar erreicht. Dieses Mal hat es nicht geklappt. „Es ist auch schön, dass nicht wieder die Top-Favoriten gewonnen haben“, sagte der Stadtbrandmeister. Das mache darauf aufmerksam, dass kleine Fehler jeden zurückwerfen können. Gefreut hat sich Schmiedeke auch über die Teilnahme neuer Truppen. Die Mannschaft aus Marxdorf hatte sich vorgenommen, es einmal „mit den Großen aufzunehmen“. „Unter die ersten drei haben wir es nicht geschafft, aber das ist nicht schlimm. Es war eine super Atmosphäre, man konnte sich austauschen und nach dem Wettkampf noch nett beisammen sitzen“, resümierte Vierlindens Bürgermeister Constantin Schütze, der Mitglied in der Marxwalder Truppe ist.  

Am Sonnabend haben sich im Seelower Stadion 26. Mannschaften Freiwilliger Feuerwehren im Löschangriff bei Dunkelheit gemessen.
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15. Seelower Nachtpokal

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Die besondere Herausforderung, das Zielen im Dunkeln, mag Grund dafür gewesen sein, dass es mehrere Fehlstarts gab, die elektronische Zeitnahme mehrmals zurückgesetzt werden musste. „Manche Veranstalter machen Nachtpokale komplett ausgeleuchtet mit Flutlicht“, weiß Schmiedeke. In Seelow war lediglich der Startbereich ausgeleuchtet – aus Gründen der Unfallvermeidung.

Am Ende konnte sich die Mannschaft des Gubener Ortsteils Bresinchen mit einer Gesamtwertung von 29,03 Sekunden den ersten Platz sichern. Den zweiten Platz bei den Herren belegte die Mannschaft aus Zinndorf (Gemeinde Rehfelde) mit 29,24 Sekunden, gefolgt von der Truppe aus Groß Neuendorf mit 30,34 Sekunden auf dem dritten Platz.

Bei den Damen hat es die Truppe aus Groß Muckrow (Friedland) mit 31,24 Sekunden auf Platz eins geschafft. Die 22-Sekunden-Hoffnung blieb damit unerfüllt. „Aber es geht auch ums Dabeisein“, sagte Candy Schmiedeke. Womöglich wird die bisherige Bestzeit im kommenden Jahr wieder erreicht, vielleicht sogar übertroffen.

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