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Wertungslauf am Kutschenberg in Ortrand

Motorsport
Altermann fährt weiterhin in Erfolgsspur

Hartmut Sommer / 26.05.2018, 06:00 Uhr
Ortrand (MOZ) Bereits eine Woche nach seinem erfolgreichen Einstand beim Autocross-Europameisterschaftslauf in Seelow ging es für den Seelower Henrik Altermann nun am Kutschenberg in Ortrand mit Wertungen zur Deutschen Autocross Meisterschaft (DM) und zum Lausitzpokal (ILP) um einen erfolgreichen Einstieg in diese Rennserien. Er startete mit seinem Büchl-Spezialcrosser, angetrieben von einem 1.300ccm Hayabusa Motorradmotor, bei den 1.600ccm Spezialcrossern für den MC Seelow. Genau wie Ivo Kisslinger mit seinem Buggy auf einem Fahrgestell des niederländischen Autocross Fahrzeugherstellers Paul Peters, in dem zwei 750ccm Suzuki Motorradmotoren mit jeweils 150 Pferdestärken eingepasst wurden. Erstmals kam es in den Vorläufen zur DM zu einem direkten Leistungsvergleich der beiden Seelower Racer und da ging es so richtig zur Sache. Viele Überschläge auf einer steilen Abfahrt in eine tiefliegende Senke (im Fahrerkreis „Hölle“ genannt) waren die Folge. Ging es beim ersten Vorlauf noch gut aus für die Seelower, fabrizierte Altermann im zweiten Vorlauf einen kapitalen Mehrfachüberschlag mit vielen Schäden am Renner, der vom Team „Harry“ getauft wurde. Durch tatkräftige Mitwirkung aller Mechaniker der drei Seelower Rennteams gelang es unter Federführung von Martin Wache, „Harry“ zum dritten Vorlauf wieder an den Start zu bringen. Altermann qualifizierte sich indes mit einem fünften Platz für das ILP-Finale. Vom Startplatz acht kämpfte Altermann sich auf Rang vier vor und sammelte 35 Punkte für die Gesamtwertung.

Ivo Kisslinger konzentrierte sich auf die Läufe zur DM. Im dritten Vorlauf kam es so zum direkten Duell mit Altermann. Nach einem unfallbedingten Rennabbruch mit einem späteren Neustart hatten beide Seelower Glück. Die Mechaniker Marko Winter und Stefan Grimm führten in Windeseile die erforderlichen Reparaturen aus und beim Restart landete Kisslinger letztlich Platz fünf, gleichbedeutend mit dem Einzug in das Finale. Altermann verpasste das Finale knapp und belegte in der Endabrechnung Platz elf in der DM-Wertung.

Tom-Philipp Maaß beendete seine einjährige Pause in Sachen Autocross. In dieser Zeit baute er mit seinen beiden Mechanikern Thilo Keufert und Stefan Ludwig den Trabantcrosser zu einem Spezialtourenwagen um. Beginnend bei einer Spurverbreiterung über Änderungen an Federung und Bremsen bis hin zu einem neuen Trabantmotorenkonzept wurde die Renntauglichkeit für die ILP-Wertung spürbar verbessert, was Tom Philipp mit seinem zweiten Platz im Ortrander Finale der 1400ccm Spezialtourenwagen hinter einem Suzuki Swift entgegen allen Zweiflern  eindrucksvoll unter Beweis stellte. (hso)

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