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Eltern erleben mit ihren Kindern am Seelower Kulturhaus einen schönen Nachmittag

CVJM
Mitmach-Angebote für Familien

Doris Steinkraus / 11.06.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 11.06.2018, 09:53
Seelow (MOZ) „Wir sind das dritte Mal hier“, erzählt Stefanie Standke. „Es ist einfach ein schönes entspanntes Fest.“ Ihre beiden Kinder, die fast dreiährige Nora und der sechsjährige Piet, machen gerade eine Eis-Pause.

Dann geht es weiter an die Stationen. Denn es gibt viel zu erkunden an diesem Nachmittag auf dem Areal rund um das Seelower Kulturhaus. Die Hauptattraktion nicht nur für Piet ist die riesige Strohburg, auf der so schön getobt werden kann.

Überall locken Mitmachangebote. Am Stand der Lebenshilfe testen Kinder und auch Erwachsene die Fühl- und Taststraße. Kronverschlüsse, Verpackungsmaterialien, Erbsen – für alle ist es ein Riesenspaß, barfuß drüber zu laufen. „Man braucht nicht viel für sinnvolle Beschäftigung“, sagt Annett Hammer vom ambulanten Dienst der Lebenshilfe. Das wird auch bei der Baumeister-Aktion wenige Schritte weiter deutlich. Pastorin Josefine Jahn hat mit Helfern des Netzwerkes „Wir für Familien“ viele Pappkartons vom Dachboden der Kirche geholt. Die Kinder bauen daraus begeistert Buden, Häuser und sogar eine Kirche. „Das Fest zeigt, was Eltern mit ihren Kindern gemeinsam machen können, ohne dabei viel Geld auszugeben“, lobt Vizelandrat Friedemann Hanke. Bürgermeister Jörg Schröder zeigt sich ebenfalls beeidruckt. „Was hier auf die Beine gestellt wurde, verdient Anerkennung“, sagt er. „Das ist ein tolles Angebot für junge Familien. Seelow wird damit als Wohnstandort attraktiver.“

Cheforganistorin Monika Kexel von der CVJM-Familienstätte „Nest“ ist hoch zufrieden. Viele haben sich eingebracht, von den Kitas über die Kleeblattschule bis hin zur Friedersdorfer Volkssolidarität. Die Frauen sind mit Kaffee und Kuchen gekommen. Der Erlös geht an die Arbeit im „Nest“. Auch der THW-Ortsverband ist – nachdem er schon am Vortag beim Jubiläumsfest dabei war – präsent. Die Familien können nicht nur Technik bestaunen. Jego (9) versucht sich beim Nageleinschlagen. Er ist ehrgeizig, versucht es so lange, bis der große Nagel endlich im Balken ist.

Moritz und Fabian (9) sind vom überdimensionierten Kugel-Labyrinth am Stand von Rekis, der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Landkreis, begeistert. Immer wieder starten sie neue Versuche. Graffiti-Aktionen, Kirschkernweitspucken, Nähaktionen, Bierkistenklettern, Malen, Schatzsuche – es gibt viele Stände. Im Schatten der Bäume ist auch die Hitze auszuhalten. All das kommt ohne  Beschallung aus. An diesem Tag zählt nur eigene Kreativität.

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