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Stadtverwaltung will erste Kritikpunkte noch in diesem Jahr abstellen

Ortsbefahrung
Per Rad Problemen auf der Spur

Doris Steinkraus / 13.06.2018, 07:30 Uhr
Werbig (MOZ) Zu einer Rundfahrt per Rad durch alle drei Werbiger Ortsteile starteten der Ortsbeirat und Vertreter der Seelower Verwaltung. Eine Reihe von Aufgaben und Wünschen kamen ins Protokoll.

Start ist am so genannten „Schinderberg“. Wer ihn – von Neuwerbig kommend Richtung Landesstraße – hochzuradeln versucht, weiß sofort, woher der Weg seinen Namen hat. Die Radler fahren deshalb von der Landesstraße hinunter nach Neuwerbig. Der Start ist nicht ohne Grund gewählt. Auf dem mit Betonplatten verlegten schmalen Weg rauscht bei Starkregen das Wasser rasant herunter. Die Bankette links und rechts sind viel zu hoch, der Seitengraben teilweise zugewachsen. Zudem soll die Verwaltung prüfen, inwieweit am Ende der Abfahrt, vor der Bahnunterführung, das Regenwasser künftig geordnet in einen Graben geleitet werden kann.

Auf der Plattenstraße zwischen Neuwerbig und Werbig geht es ebenfalls um zugewachsene Bankette. Die Werbiger regen zudem an, an einer Stelle Platten anzufügen, um einen Begegnungsverkehr zu ermöglichen. „Wir werden alle Punkte prüfen“, versichert Bauamtsleiter Jörg Krüger. Im laufenden Haushalt sei es schwer, Mittel für zusätzliche Aufgaben zu finden. Einiges werde man erst 2019 angehen können.

Am Werbiger Anger leuchtet schon von Weitem ein orangener Container. Der Krugbergverein hat ihn aufgestellt und ein Dach drauf montiert, damit sich das Häuschen einfügt. Es wird vor allem für Utensilien des Vereins benötigt. Bauausschussvorsitzender Klaus Richter hatte über die LTG den Container zur Verfügung gestellt. Falk Janke, Ortsbeiratsmitglied und Stadtverordneter (Freiheit/Arbeit/Werte) wünscht sich ein Gestaltungskonzept für den kleinen Anger, der aus seiner Sicht nicht strukturiert sei. Marlies und Burkhard Elsner vom Verein und auch andere in der Runde sehen dafür keinen Bedarf. Der Anger mit seinem Spielgerät und den Sitzmöglichkeiten passe bestens in ein Dorf. „Er wird gut angenommen“, versichert Marlies Elsner. Post soll jedoch der Eigentümer des einstigen Kindergartens bekommen. Die Grundstücksmauer ist völlig marode, viele Steine sind lose und stellen eine Gefahr dar. Das soll er beheben.

Auf dem Friedhof in Werbig wird ein Problem angesprochen, das später auch auf dem Friedhof in Neulangsow auftaucht: „Wir brauchen eine Lösung für die anonymen Grabstätten“, sagt Ortsvorsteher Wolfgang Kadler. André Höhne pflichtet ihm bei. „Besucher laufen unbewusst über das Grabfeld, weil es kaum zu erkennen ist“, sagt Höhne. Die eingelassenen Kantensteine sind durch den Graswuchs kaum zu sehen. Jörg Krüger versichert, dass bereits Abhilfe geplant ist. „Wir werden links und rechts dieser Flächen auf den beiden Friedhöfen Steindreiecke einbauen“, erklärt er. „Dort kann man dann auch Blumen ablegen.“

Illegale Schuttablagerungen entdecken die Rundfahrer im Triftweg. Die Kritik eines Anwohners am Zustand des Weges sehen die Teilnehmer als unbegründet. In Neulangsow geht es um die Seitenbereiche der Straße. Während die Anwohner im hinteren Teil (Richtung Feld) alles pflegen, läst das im vorderen Teil der Straße erheblich nach. Jörg Krüger erhält den Auftrag, eine Kostenrechnung für eine regelmäßige Pflege durch den Bauhof aufzustellen. „Es würde mir leid tun für all jene, die bisher alles in Ordnung halten“, sagt Wolfgang Kadler. Appelle würden leider nicht viel bringen.

In Altlangsow geht es zu einem Ausbaustück, dessen Zuwegung in schlechtem Zustand ist. Unlängst fand ein Vorort-Termin statt (MOZ berichtete). „Wir suchen eine Lösung“, versichert Krüger. Robert Nitz vom Bauamt hat am Ende einiges im Protokoll zu stehen.

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