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MC Seelows Kartslalom-Fahrer beim Heimrennen nicht zu schlagen / Siege im Doppelpack eingefahren

Kartsport
Triumph der Roten Teufel

MC Seelow KartslalomDer Sieg ging an Cedric Wiemprecht, Platz 2 an Jonah Kulicke, Platz 3 an Max Karau und einen tollen 4. Platz belegte unsere Dame Helen Yildirim.
MC Seelow KartslalomDer Sieg ging an Cedric Wiemprecht, Platz 2 an Jonah Kulicke, Platz 3 an Max Karau und einen tollen 4. Platz belegte unsere Dame Helen Yildirim. © Foto: Ralf Wiemprecht
Udo Plate / 13.06.2018, 12:52 Uhr
Seelow (Manuela Koch) Die Heimveranstaltung des MC Seelow, mittlerweile die 79. Auflage des ADAC-Kartslalom, nahmen die Kreisstädter gemeinsam mit dem VCB Berlin als Doppelveranstaltung in Angriff. Erstmals wurde die seit Jahren bestehende Renntags-Verfahrensweise mit einigen Neuerungen aufgepeppt.

Da selbst der Wettergott es gut mit den Veranstaltern meinte, fanden die Akteure beste Bedingungen für ihren Sport vor. Zunächst absolvierten die Klassen K 0 bis K 2 den ersten Wettbewerb. Im Anschluss an den ersten Renndurchgang wurde der Parcours abermals besichtigt, abgelaufen und die Akteure der genannten Klassen bestritten umgehend das zweite Rennen.

Ralf Wiemprecht, seines Zeichens Trainer und Jugendwart des MC Seelow in Personalunion, hatte einen kniffligen Parcours aus dem Hut gezaubert, den es möglichst schnell und vor allem fehlerfrei mit den Karts zu bewältigen galt. Aufgeregt und voller Elan gehörte zunächst den Bambini die volle Aufmerksamkeit. Die Plätze 1, 3 und 4 heimsten die Lokalmatadoren der Seelower Roten Teufel ein. Mark Zerbin war an seinem Heimrenntag nicht zu schlagen und durfte den Sieg bejubeln. Die Plätze 3 und 4 gingen an Nicklas und Finn Winter, beide übrigens Neueinsteiger in den Kartsport.

In der K 1 zeigte Seelows Julien Carlin sein Ausnahmekönnen: Fehlerfrei und mit zwei superschnellen Zeiten war ihm der erhoffte Heimerfolg nicht wirklich streitig zu machen. Ebenfalls einen Platz auf dem Podest eroberte sich Teamkollege Thorben Silas Tschesche, der auf dem dritten Rang über die Ziellinie fuhr. Neueinsteiger Lukas Hanff verfehlte indes knapp einen Podestplatz. Dennoch konnte sich der Seelower mit dem erreichten vierten Rang durchaus anfreunden. Mit Bruno Straße belegte ein weiterer MC-Fahrer den fünften Platz.

Nach erneuter Streckenbesichtigung galt es den 70. ADAC-Kart-slalom des Hauptstadtklubs VCB Berlin zu absolvieren. Im Gegensatz zum Seelower Rennen wurde der Parcours jetzt anders herum gefahren: Das vorherige Ziel war nun der Start und umgekehrt. Für die abermals überzeugend auftrumpfenden Seelower Bambini stellte das keine wirkliche Herausforderung dar. Der Sieg ging wiederum an Mark Zerbin, Platz 2 an Nicklas Winter und Finn Winter raste als Sechstplatzierter ins Ziel. Auch Julien Carlin glänzte in der K 1 als Wiederholungstäter und landete nochmals auf dem obersten Podestplatz. Thorben Silas Tschesche unterliefen allerdings vier Pylonenfehler. Das brachte dem Seelower acht Strafsekunden ein und den sechsten Rang in der Wertung. Lukas Hanff und Bruno Straße erfuhren sich in der K 2 die Plätze 6 und 7.

In der Mittagspause folgte die offizielle Siegerehrung beider Veranstaltungen, ehe dann die Klassen 3 bis 6 den Parcours eroberten. Mit einem abermals vielversprechenden Auftakt holte sich der schnelle Maximilian Zweig in der K 3 den Sieg für den MC Seelow. Der Kartpilot sicherte sich gleich in beiden Durchgängen den ersten Rang. Damit nicht genug: Geballte Rote-Teufel-Power gab es in der K 4 zu bejubeln. Die ersten vier Ränge blieben allesamt fest in Händen der Gastgeber. Cedric Wiemprecht gewann vor Jonah Kulicke, Max Karau und Helen Yildirim. Im zweiten Rennen gab es dann für die ersten drei Plätze den identischen Zieleinlauf. Lediglich Helen Yildirim rutschte um einen Rang auf Platz 5 ab.

Und die Seelower Erfolgsstory setzte sich auch in der K 5 fort. Tim Wiemprecht siegte im ersten Durchgang vor  Jonas Grimm. Im zweiten Rennen Duplizität der Ereignisse. Die beiden Seelower Akteure lieferten sich abermals einen Zweikampf an der Spitze. Wiederrum ergatterte Tim Wiemprecht vor Jonas Grimm den Sieg.

In der K 6 probierte sich Papa Marco Winter und konnte sich über einen dritten Platz freuen.

Auch das Mannschaftsergebnis der beiden Veranstaltungen durfte sich aus Seelower Sicht nicht nur sehen lassen, sondern entpuppte sich als ein Resultat der Superlative: Die erste Mannschaft der Roten Teufel führte gleich zweimal die Gesamtwertung an. Die Roten Teufel II belegten einmal Rang 3 sowie  und den fünften Platz.

Mit einer grandiosen Pokalsammlung und hervorragenden Platzierungen endete für den MC Seelow der Heim- und Berliner Doppelrenntag. Der Dank des Vereins, der Fahrer, Trainer, Funktionäre gilt allen Helfern, die mit ihren uneigennützigen Unterstützung diesen Renntag zu einem Erfolg haben werden lassen.

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