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Land lehnt Regulierung des Schadens ab

Entschädigung
Schäfer soll nach jüngstem Wolfsriss leer ausgehen

Schwer verletzt: Ein Schaf, das vor fast genau einem Jahr auf einer Falkenhagener Weide vom Wolf gerissen wurde.
Schwer verletzt: Ein Schaf, das vor fast genau einem Jahr auf einer Falkenhagener Weide vom Wolf gerissen wurde. © Foto: Udo Felgendreher
Ines Weber-Rath / 02.08.2018, 19:04 Uhr - Aktualisiert 03.08.2018, 20:11
Falkenhagen/Frankfurt (MOZ) Vor zwei Wochen hatten, in der Nacht zum 13. Juli, vermutlich mehrere Wölfe auf einer Weide am Küchensee zwischen Falkenhagen und Lietzen den Elektrozaun um eine Schafherde des Frankfurter Schäfermeisters Udo Felgendreher überwunden und mehrere Tiere gerissen. Die Bilanz des Schäfers lautete: 20 Ziegen und 10 Schafe waren tot oder mussten aufgrund ihrer Verletzungen getötet werden. Doch der Schäfer soll vom Land keinen Schadenersatz bekommen.

Eine entsprechende Mitteilung hat Udo Felgendreher jetzt vom Landesumweltamt auf seinen Entschädigungsantrag erhalten. Ihm wurde mitgeteilt, dass er keinen Ausgleich für den Schaden bekommen könne, „weil die Mindeststandards zum Schutz der Tierbestände nicht eingehalten wurden“, wie Hans-Joachim Wersin-Sielaff, der Pressesprecher des Landwirtschafts- und Umweltministeriums informiert.

Konkret kritisiert die Behörde, dass die Spannung am Weidezaun die vorgeschriebenen 2500 Volt deutlich unterschritten habe. Nachmessen konnte der Rissgutachter allerdings nur an der vor ihrem Eintreffen „neu errichteten Koppel“, heißt es im Schreiben des Landesumweltamtes. Denn trotz eines entsprechenden Hinweises sei der Weidezaun auf der Koppel, auf der sich der Riss ereignet hat, abgebaut bzw. verändert worden, bevor der Gutachter eintraf.

Doch es kommt noch heftiger: Einige der untersuchten Tiere seien „bereits mehrere Tage tot“ gewesen. Das widerspreche den Angaben des Schafhalters, wonach die Tiere täglich zwei- bis dreimal kontrolliert und zum Tränken gehütet werden. Bei einer täglichen Kontrolle hätten die Tiere auffallen müssen, heißt es im Schreiben der Behörde. Sie verweist darauf, dass tote Tiere beim Verdacht auf einen Wolfriss „unverzüglich, spätestens aber vor Ablauf von 24 Stunden nach Bekanntwerden des Schadens über die Schadenshotline gemeldet werden müssen“.

Außerhalb der Weidefläche habe der Rissgutachter zudem zwei Schafskadaver gefunden, „deren Todezeitpunkt bereits bereits bis zu vier Wochen zurück“ lag. Damit habe der Schafhalter die Wölfe förmlich angelockt, kritisieren die Experten im Landesumweltamt. Denn „längere Zeit herum liegende und auf Weideflächen bzw. im Flachwasser verwesende Tierkadaver ziehen ... auch aasfressende Tiere wie Wölfe, Füchse und Vögel an. Der Kadavergeruch dürfte daher den ... Riss befördert bzw. die Wölfe auf die mögliche Beute aufmerksam gemacht haben“, meint man im Landesumweltamt.

Dort versteht man die offenbar mangelnde Sorgfalt des Schafhalters angesichts der Tatsache nicht, dass es nahe der jetzigen Riss-Stelle im Vorjahr schon zwei Wolfsattacken auf Felgendrehers Falkenhagener Herde gegeben hat.

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Ignaz Koslowski 08.08.2018 - 15:37:18

@Stephan Schulz

Das Unwissen ist eher auf Ihrer Seite, sonst wüßten Sie, daß die Wolfspopulation die heute hier lebt, 1990 und früher nicht hier gelebt hat. Zu keiner Zeit, denn so alt werden Wölfe gar nicht. Somit ist es absurd von einer "Rückkehr der Wölfe" zu sprechen, die noch niemals hier gelebt haben und daher einen "Anspruch auf Rückkehr" haben sollen. Was Leute wie Sie für bestimmte Tiere verlangen, egal um welchen Preis, wird seltsamerweise Menschen nicht zugestanden. So uns Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nicht, und auch nicht den Ostpolen, die von Stalin zwangsweise westwärts umgesiedelt wurden. Ein Recht das für Millionen Menschen nicht gilt, das wollen Sie und Ihresgleichen für Tiere verwirklicht wissen. Das ist bizarr und offenbart nur die Verschrobenheit der angelegten Maßstäbe.

Stephan Schulz 08.08.2018 - 14:05:42

Unwissen über Unwissen

Ignaz Koslowski, ich habe selten einen dermaßen mit Unwissen gespickten Kommentar gelesen. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Wir leben im 21.Jahrhundert, in dem ein anderes ökologisches Weltbild herrscht, als das welches Sie ganz offensichtlich noch haben. Die Frage nach dem Nutzen des Wolfs haben Sie deshalb noch nicht verstanden, weil ein Tier heutzutage nicht mehr zwingend einen Nutzen für uns Menschen haben muss, sondern unabhängig davon ein Recht darauf hat, in seinem ursprünglichen Gebiet zu leben. Ganz nebenbei ist das Tier rechtlich strengstens geschützt. Was es daran nicht zu verstehen gibt, ist mir sowieso ein Rätsel. Dass Wölfe auch Nutztiere nahe Ortschaften reißen, beweist nur, dass Sie keinen Plan von diesem Tier haben. Wölfe haben ununterbrochen in Europa überlebt und sich im Laufe der Zeit an menschliche Gegenstände gewöhnt und sie als ihren natürlichen Lebensraum akzeptiert. Ein Wolf erkennt nicht, ob sich in dem Haus oder dem Auto ein Mensch befindet. Mit Verlust der Scheu hat das überhaupt nichts zu tun. Den "früheren Wolf", den Sie da ansprechen, gibt es nicht. Wölfe waren noch nie Fluchttiere und haben schon immer Neugier gezeigt.Die brauchen sie auch um zu überleben. Das ist allerdings Wissen, dass wir schon seit der Rückkehr der Wölfe haben. Leider ist das bei Ihnen noch nicht angekommen. Ihnen jetzt auch noch den Biber zu erklären wird mir zu viel. Informieren Sie sich einfach mal bei sachlichen Quellen zu diesen Themen. Vielleicht ist der Zug ja noch nicht ganz abgefahren.

Ignaz Koslowski 05.08.2018 - 23:48:02

@Herr Bräuning

Herr Bräuning, wie ich hörte, sind oder waren Sie Polizeibeamter. Da verwundert Ihre Rechtsauffassung schon sehr, wenn Sie entrüstet auf das Opfer zeigen und diesem die Schuld zuweisen mit dem Bemerken, das Opfer habe sich nicht hinreichend geschützt. Wie man mit solcher Rechtsauffassung Polizeibeamter sein kann, ist mir ein Rätsel. Das ist so als würde der Staat es untätig hinnehmen, daß sich die Bevölkerung Schußwaffen verschafft. Wird schließlich jemand mit einer solchen Waffe erschossen wird, dann weist man unverfroren die Schuld dem Opfer zu, schließlich ist es sehr leichtsinnig, trotz der bekannten Gefahr ohne kugelsichere Weste auf die Straße zu gehen. Es ist leicht einem kleinen Schäfer kluge Ratschläge zu erteilen, welchen Aufwand er auf seine Kosten betreiben müsse, damit einige angebliche Naturschützer ihren Spleen ausleben können. Auch ein Schaf hat das Recht zu leben, nur kommt das in Ihrem Mikrokosmos nicht vor.

Piefke Saga 05.08.2018 - 22:17:40

Ulkig, wie leichtfertig Naturretter sich als Absolutisten betrachten.

Zitat: "Auch wenn es nicht in ihr Weltbild passt: es gibt sehr viele Menschen, die sich um die Natur sorgen und sich über deren Erhalt und auch über die Rückkehr bestimmter Tierarten freuen." Ich wunderte mich über das, was ich lesen konnte, zeigt doch das Ende des Zitates wo der Hase im Pfeffer schlummert. Klar, viele Menschen sorgen sich um die Natur, das ist auch gut so. Dass sie aber behaupten, dass die Menschen, damit kehren sie alle über einen, den gleichen Kamm, sich über die Rückkehr des Wolfes freuen, das ist an den Haaren herbeigezogen. Noch schlimmer wiegt, dass das Diktat, das man den Menschen vor Ort aufdrückt, nur wirkt, wenn Strafe angedroht wird. Es zeigt sich, wie verroht Tierfreunde sein können, die wider der Vernunft nicht - mit den Menschen zusammen - etwas auf die Beine stellen wollen, sondern, wohl anbetracht der "Hebelchen", die sie in ihren Händen halten, lieber die Konfrontation mit ihnen suchen und ihr Unterfangen, um es "durchsetzen" zu können, in eine Schutzhülle an Strafandrohung pressen. So funktioniert das nicht nicht auf Dauer, freilaufende Wölfe in Deutschland ist "Russisch Roulette", auf dem Rücken der Wölfe.

Uwe Bräuning 05.08.2018 - 19:14:41

@Paul Müller und Co Mal wieder nix gerafft?

@Paul Müller und Co Haben Sie den Artikel wirklich gelesen? Dann wäre ihnen sicherlich aufgefallen, dass es hier um das grob fahrlässige Verhalten eines Tierhalters geht. Dieser hatte durch sein Verhalten eine Situation herbeigeführt, für die er selbst und ganz allein Verantwortung trägt. Warum in aller Welt sollte der Staat so jemanden auch noch entschädigen? Wenn ich Türen und Tore weit öffne und dann für längere Zeit abwend bin, wird keine Versicherung der Welt für etwaigen Diebesschaden aufkommen. Genauso albern wäre auch, solche "Fahrlässigkeiten" für eigene Kampagnen zu mißbrauchen. Wie es ja beim Thema Wolf immer wieder geschieht. Wo nicht einmal vor dreisten Lügen zurückgeschreckt wird. Ein Beispiel gefällig? Zum Beiispiel die Behauptung eines Schäfermeisters bezüglich eines " Wolfsangriffes" bei dem nun wieder betroffenen, besagten Falkenhagener Schäfer, " dass dieser durch die Wolfsattacken gezwungen war, Mitarbeiter zu entlassen." Obwohl diese Mitarbeiter aus völlig anderen Gründen die nicht mit irgendwelchen Wölfen im Zusammenhang standen, entlassen wurden. Was dem erwähnten Schäfermeister sicherlich auch bekannt war. Aber der Zweck heiligt bei manchen eben auch die Mittel. Da ist man sich selbst für eine dreiste Lüge nicht zu schade. Lügen, die dann von anderen immer wieder dankbar angenommen werden. Und noch was : Sie und ihresgleichen reden hier immer von " den Leuten". So als ob sie für die gesamte, oder zumindest für den allergrößten Teil der Bevölkerung Brandenburgs reden. Das ist jedoch ein absoluter Irrtum! Auch wenn es nicht in ihr Weltbild passt: es gibt sehr viele Menschen, die sich um die Natur sorgen und sich über deren Erhalt und auch über die Rückkehr bestimmter Tierarten freuen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sie solche Menschen kennen oder mit ihnen je ein Wort gewechselt haben. Es ist ja auch viel leichter, verschanzt hinter einem Phantasienamen, am Rechner irgendwelche schwülstigen Kommentare in die Welt herauszublasen, als sich im wahren Leben einer echten Diskussion zu stellen.

Ignaz Koslowski 05.08.2018 - 12:35:52

@Frau Weber-Rath:

Verehrte Frau Weber-Rath, der Küchensee liegt nicht zwischen Falkenhagen und Lietzen, sondern grenzt an die Komturei. Zwischen Falkenhagen und Lietzen liegen der langgezogene Mühlensee und der kleinere im Wald liegende Dieksee, auch Mühlenteich genannt. Ich vermute mal, daß sich das Gemetzel am Mühlensee ereignet hat, da an diesen Wiesen grenzen.

Ignaz Koslowski 05.08.2018 - 12:28:20

Wolfsriß und die rot-rote Diktatur

Die Rückkehr der Wölfe war und ist politisches Ziel, auch wenn das eigentlich niemand befürworten und noch weniger verantworten kann, der noch bei Trost ist. Bis heute konnte die Frage nicht vernünftig beantwortet werden, welchen Sinn und Nutzen die "Rückkehr" des Wolfes nach Brandenburg denn haben soll. Inzwischen werden selbst Tiere mitten in geschlossenen Ortschaften gerissen, das beweist, daß die Wölfe ihre ursprüngliche natürliche Scheu vor dem Menschen längst verloren haben. Damit wird nicht nur das Hab und Gut des Menschen gefährdet, sondern auch Gefahren für den Menschen selbst sind so nicht auszuschließen. Wer Gegenteiliges behauptet, der hat nicht begriffen, daß das Verhalten der Wölfe von heute nicht mehr dem früherer Wölfe entspricht, denen vom Menschen noch Gefahr drohte. Für mich ist dieses zwanghafte "wir müssen möglichst viele Tierarten zurückhaben!" völlig irre. Um einen Wolf zu retten, nehmen selbsternannte Tierschützer den Tod hunderter Nutztiere in Kauf. Um einen Biber zu retten, Millionenschäden an Infrastruktur und Wald, sowie die Gefährdung ganzer Landstriche durch Hochwasser. Das Land Brandenburg scheint da den größten überhaupt vorstellbaren Knall zu haben, so kostet in keinem anderen Bundesland in Deutschland das Fangen eines Maulwurfs mehr Strafe, als in Brandenburg - bis zu 65.000 Euro Strafe! Wegen eines Maulwurfs! Da ist es kostengünstiger, wenn Sie Ihrem Nachbarn sauber die Schnapsflasche über den Schädel ziehen und ihn schwer verletzen. Er ist eben kein Maulwurf. Was für ein Narrenkäfig.

Piefke Saga 04.08.2018 - 14:42:01

Apropos Wolfspanik. Wer so redet, der hat immer noch nicht kapiert,

um was es geht, was der Kern der Sache ist. Der Kern der Sache ist, in diesem Fall, das Diktat von oben. Und, wer heute immer noch blind, taub und stumm sein will, gar wissentlich, der gucke sich die Zustimmung - siehe Umfragen - dieser Tage an. Es sind den Menschen widerfahrende Diktate von oben, die sie ausbaden müssen, für deren Folgen sie geradestehen müssen. Mag das Thema freilaufende Wölfe nur ein Punkt sein, er ist aber einen von vielen und es gibt sie, die bewusst die Punkte sammeln und bündeln und summa summarum kommt eine "Wende" schneller als gedacht. Auch Dank derer, die, wie in diesem Fall denken, dass sie Gutes tun, in ihrer Verblendung und Realitätsferne aber nicht begreifen können oder wollen, dass mit einem Wahlgang - wie einer Flutwelle gleich - das Thema und somit der freilaufende Wolf vom Tisch gefegt werden kann. Wie gesagt, schade um die Tiere.

Piefke Saga 04.08.2018 - 14:26:27

@ W.G., auch Sie "reden" am Kern vorbei.

Erst einmal könnte man lange darüber diskutieren, warum man überhaupt einen Zaun ziehen soll. Es gab sehr lange keine (so gut wie keine) Wölfe in Deutschland. Es gab sie solange nicht, bis irgendwelche Leute sich einbildeten, dass die Lebensbedingungen für diese Tiere noch so sind, wie sie in einem Wolfsland sein sollen. Deutschland war aber schon lange kein Wolfsland mehr, dementsprechend hat sich auch für die Schäfer, nebst anderen, nebst Duldung und Willen der Bevölkerung, eine (so gut wie) betreffend frei laufende Raubtiere gefahrenlose Umgebung entwickelt und das, wie gesagt, über sehr viel Jahre, Jahrzehnte. Die Situation hat sich fast schlagartig geändert und die, die dafür sorgten, dass sich die Situation änderte, sie kümmern sich nicht adäquat um die Folgen ihrer, den Menschen aufgedrückten Wunschvorstellungen, so, wie es sich verantwortungsvoll gehört. Frage: Warum hat man mit den Menschen, die mit den Wölfen zu tun bekamen, nie eine Volksbefragung durchgeführt, wie man mit den Wölfen umgehen will, ob man sie will, oder oder man sie besser fernhält? Antwort: Man machte sie nie, weil man ahnte, dass es ein sehr schnelles Ende für die freilaufenden Wölfe in Deutschland geben könnte. Ergo setzt man den Kopf gegen den Willen der Menschen auf dem Land durch. Was folgen wird ist, dass etliche der Raubtiere irgendwann und irgendwie "beseitigt" werden, heimlich, totsicher oder als Unfall. Noch einmal, solange man die Menschen vor Ort, die mit den Wölfen leben sollen, nicht mit im Boot hat, solange missbraucht man die Tiere um der Sturheit und Verblendung willen. Merke: Nicht einmal der Eiserne Vorhang hatte es geschafft, dass er 100%ig dicht ist; keine Grenze kann so dicht sein, dass es keine Schmuggler gibt; kein Gesetz kann 100%ig wirken, sonst gäbe es weder Raubüberfälle noch Raubmorde. Und wenn die Menschen nicht wollen, dann sorgen sie dafür, dass sie ein Ärgernis oder gar eine Bedrohung loswerden, ist alles nur eine Frage der Zeit. All das hat man unnötigerweise von Anfang an bewusst in Kauf genommen ... Schade um die Tiere, die als Folge dieser träumerischen Dummheit darunter (noch) leiden müssen.

wolf goldschmitt 04.08.2018 - 13:36:48

Wolfspanik: Bitte erst mal richtig lesen

Erstens: mir tun das Schaf leid, das abgebildet ist und Schmerzen leidet. Aber ein Schäfer, der Tierkadaver wochenlang auf seiner Weide liegen lässt, muss sich fragen lassen: Ist er überhaupt fähig, diese Tiere zu halten. In diesem Fall sicher nicht und ein Entzug der genehmigung wäre die einzige Konsequenz zu dieser Unfähigkeit, die Wölfe geradezu anlockt. Und zum Zaun: entweder richtig oder gar nicht. Hier wurde eindeutig an der falschen Stelle gespart. Ich sichere auch meine Türen, wenn ich weg gehe.

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